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CHANTEMOISELLE: Myria Poffet (Gesang), Willy Schnyder (Piano), Michel Poffet (Bass) und David Elias (Schlagzeug)

 

CHANTEMOISELLE

Chansons und Swing in Berner Mundart

Chantemoiselle – das ist Chanson, Swing, Blues, Vaudeville und das ist die anmutige Sirene namens Myria Poffet, mit 28 bereits eine bekannte Grösse in der Berner Szene. An ihren Konzerten wähnt man sich in den 20er-Jahren, in einem dieser verrauchten, glamourösen Cabarets. Auf der Bühne spielt eine Band, drei hart gesottene Jazz-Cats schmeicheln ihren Instrumenten. Sie könnten auch die angegraute Besatzung eines windschiefen Frachters sein, der durch den Nachthimmel tuckert. Und am Bug steht sie, diese liebliche Sängerin. Ihre Stimme, der Hauch einer Liebkosung. Wenn sie anfängt zu singen, erschreckt man, glaubte man sich doch an einem fremden Ort – vielleicht in Paris – und sie singt in Berndeutsch. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen vermag man sich nicht zu entziehen, dem Gesang dieser Loreley.

 

MAX LÄSSER (Gitarren, Lap Steel) & DAS KLEINE ÜBERLANDORCHESTER: Töbi Tobler (Hackbrett), Arnulf Lindner (Bass), Markus Flückiger (Schwyzer Örgeli)

 

MAX LÄSSER & DAS KLEINE ÜBERLANDORCHESTER

Unerhörte Schweizer AlpenMusik

Der Schweizer Ausnahmegitarrist Max Lässer fährt wieder „Überland“. Mit dem Schwyzerörgeli-Spieler Markus Flückiger und dem Hackbrettler Töbi Tobler präsentiert er Schweizer Musik in einer Weise, für die es nur ein Prädikat gibt: Unerhört. Die Musik zeichnet sich durch jene „alpine Stimmung“ aus, welche schon Lässers erste „Überland“-CD auszeichnete. Bereichert von Flückigers virtuosem Spiel, entsteht eine einzigartige Art von Schweiz Tanzmusik: Nie gehörte, im doppelten Wortsinn unerhörte harmonische, melodische und rhythmische Elemente mischen sich mit Melodien, die vor über 100 Jahren in unseren „Stubeten“ zu hören waren. Und selbst die mannigfaltigen Einflüsse der letzten vierzig Jahre Populärmusik sind gekonnt miteinbezogen. „Überland“ ist die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Weltmusik, der Musik des Alpenraumes: eng und weit, knorzig und luftig – ganz wie die Landschaft, in der sie entsteht. Das „kleine“ Überlandorchester, ein Destillat des achtköpfigen grossen Orchesters, spielt nicht nur Tanzstücke, sondern auch eigene Kompositionen aus dem Programm des Überlandorchesters. Überraschungen garantiert!

 

STEPH (voc, g), Pascal Biedermann (g),Tobi Glanzmann (g), Röbi Aeberhard (b), Muso Stamm (dr)

 

STEPH: FLYING HIGH

Die Berner Singer/Songwriterin mit schöner Stimme

Hierzulande gibt es wenige Sängerinnen, die eigene Songs schreiben, interpretieren und sich erst noch selbstbewusst auf der E-Gitarre oder der Slide-Gitarre begleiten. Steph hat das locker drauf – zur Not könnte sie auch noch Saxofon oder Klavier spielen. Die Bernerin präsentiert im Kreuz mit „Flying High“ zwar ihr Debüt-Album, aber sie alles andere als eine Newcomerin, die nebenbei hobbymässig ein bisschen Musik macht – ihr Herz schlägt für die Musik. Es müssen nicht immer knallharte Gitarrenriffs und laute Schlagzeugbeats sein, die Musik zu einem Genuss machen. Steph schafft es auch mit leisen Tönen und Songs im Midtempo-Bereich, die Zuhörerschaft von der ersten Sekunde an zu fesseln. Stilsicher pendelt sie zwischen Pop, Rock, Folk und Country und bezirzt mit grossartig inszenierten Songs und einer einschmeichelnden Stimme, die Lust auf mehr macht.

 

ASITA HAMIDI‘S BAZAAR: Asita Hamidi (Iran/CH), elektronische Harfe, Vocal, Björn Meyer (SWE), Bass, Vocal, Bruno Amstad (CH), Vocal, Human Soundeffects, Kaspar Rast (CH), Drums, Percussion

 

ASITA HAMIDI’S BAZAAR: S.W.E.N.

Weltmusik zwischen Skandinavien und Orient

Asita Hamidi’s Bazaar verzaubern seit mehr als zehn Jahren mit ihrer unvergleichlichen Klangästhetik zwischen Nordlicht und Morgenland – der «Bazaarmusic». Eine einzigartige und mitreissende Form von Weltmusik, die das Publikum auf eine Reise durch Zeit und Raum einlädt. Inspiriert von skandinavischen und orientalischen Wurzeln. Alle sagen immer: Die Welt wird kleiner. Die Welt von Hamidi’s Bazaar wird immer grösser – und trotzdem hat sie immer wieder Platz auf einem 12cm-Silberling. Nach ihrer Nominierung von BBC Worldmusic Awards feiern «Asita Hamidi’s Bazaar» mit ihrem neusten Abum „S.W.E.N.“ eine Hommage an die vier Himmelsrichtungen – live zu erleben im Kreuz.

 

BLUESAHOLICS: René „Zobi“ Zobrist, Sandra Rippstein, Isabelle Loosli (voc), Levi Bo Bozdogan (keyb, g, voc), Hämu Plüss (g), Benno Riss (g, harp), Willi „Lube“ Basler (b), Markus „Meck“ Keller (dr), Ernst Buchinger (tr), Stefan Hodel (tb), Stefan Künzli (sax).

 

BLUESAHOLICS

Grooviger Blues mit Suchtpotenzial

Die Bluesaholics haben Kultstatus. Seit bald 20 Jahren stampfen und dampfen die Bluessüchtigen durch die helvetische Musiklandschaft und sind bluesiger, rockiger, farbiger und vielfältiger denn je. Nach einem grösseren Umbruch war 2005 ein Jahr des Neuanfangs: In der neuen elfköpfigen Besetzung studierten die Bluesaholics ein neues Programm ein. Seither stehen Blues und Blues- Rock wieder klar im Zentrum. Zugleich schöpfen sie die erweiterten vokalen Möglichkeiten voll aus. Gleich vier Leadsänger und -sängerinnen wechseln sich ab und ergänzen sich bei den Backing Vocals. Auch nach so langer Zeit haben die Bluesaholics immer noch Lust und Spass an der eigenen Musik. Und: Die Begeisterung für den Blues ist kein bisschen verloren gegangen. Klar, dass sich soviel Begeisterung aufs Publikum überträgt.

 

KING LOUIE COMBO: Danny Müller (Gesang und Gitarre), Ciccio Baschung (Kontrabass), Paul Burkhalter (Drums)

 

KING LOUIE COMBO & JOHNNY TROUBLE TRIO

Record Release Party mit Sizzlin Hot Rockabilly & KreuzDisco

Die King Louie Combo ist der beste Beweis dafür, dass der Rockabilly weiterlebt. In den Liedern mit einfachen Texten geht es um Liebe, Autos und das unbeschwerte Lebensgefühl. Ihre Songs sind meistens nicht länger als zwei Minuten und die Rhythmen bedienen sich eines Shuffle oder Swing-Beats. Manchmal sentimental schnulzig, meistens jedoch im treibenden schnellen Rockabilly-Rhythmus. Hervorgezaubert von einem Kontrabass, einer elektrisch verstärkten Gitarre und einem bescheidenen kleinen Schlagzeug. Der Gesang dringt über ein Mikrophon aus längst vergessener Zeit ans Ohr… Beteiligt an dieser Record Release Party für „Big Train“ sind ausserdem: das Johnny Trouble Trio aus Stuttgart, das im Rocking Country Style aufspielt, und DJ Aloha (D) mit seinen Dancefloor Killers.
www.crazyeventik.ch/bands/kinglouie.htm und

 

Mit: Margrit Bornet, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - Auftrittswillige melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #12

Comedy, Varieté und Open Stage

Lustig ist in Solothurn vor allem der letzte Montag des Monats – unter anderem wegen der Hobbyzaubereien von Magic Hene, der Mal für Mal das Publikum zu begeistern mag. Für Unterhaltung sorgen aber auch die 4 - 6 GastkünstlerInnen oder -gruppen, die für zehn Minuten eine „Carte Blanche” bekommen. Die Lust am Humor und die Freude am Experimentieren mit künstlerischen Konzepten verbinden die verschiedenen Gäste des Lustigen Montags. Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Als „Fil Rouge” des Lustigen Montags sorgt sie für den Rahmen und den reibungslosen Ablauf der verschiedenartigen Auftritte der Gäste.. Kein Lustiger Montag gleicht dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

TOMAZOBI: Tobi (voc), Maze (voc/git) und Obi (voc)

 

TOMAZOBI: SCHNOUZ

Das Berner Guerilla-Troubadouren-Trio

Man kennt sie oder man kennt sie nicht: Tomazobi. Ohne sich anzubiedern verfolgen sie konsequent den eigenen Weg und haben jenseits aller Hitparaden fünfzehntausend CDs verkauft und Hunderte von Konzerten gegeben. Die erfolgreichen Berner Guerilla-Troubadouren präsentieren im Kreuz ihr drittes Album: „Schnouz“. Einmal mehr macht sich das freche Trio lustvoll lustig über Oberlippenbart tragende Eidgenossen und vieles mehr. Die neue CD lädt ein ins grosse Tomazobi-Universum, wo „Mike Shiva“ die Zukunft voraussagt und wo die „Cowboys for Freedom“ über die Grenze zu „El Mariachi“ reiten. Downtown Switzerland kriegt mit „Zürihouse“ eine echte Hymne und die Berner mit „Wyt furt“ eins aufs Dach. Das Trio ist eigentlich ein Quartett: Wenn Tobi, Maze oder Obi mal verhindert ist (sie spielen u.a. bei Kummerbuben, Seven, Männer am Meer, Montenegra, Dee Day Dub u.a.), sitzt Nick Werren, das singende Büro, hinters Mikrophon.

 

STROTTER INST. (Christoph Hess) & FLO KAUFMANN (rechts)

 

STROTTER INST. & FLO KAUFMANN: DURCHDREHEN

Sound/Kunst mit Plattenspielern, Staubsauger und Elektronik

Strotter Inst. ist das Soloprojekt des Solothurners Christoph Hess. Seine Musik entsteht ausschliesslich durch sein Spiel mit alten Plattenspielern, die er mit verschiedensten Hilfsmitteln zu Tonerzeugern umfunktioniert und beispielsweise mit gespannten Gummibändern voluminöse Rhythmus-Loops erzeugt. Oder er spannt Drähte an die Tonzelle und macht sich Stromspannung und Feedbacks zunutze, um daraus flächige Klänge zu erzeugen, die als Basis für die rumpelnden Rhythmusschleifen dienen.
www.strotter.org
Ähnlich und doch anders ist die „bricolage universel“ mit Staubsauger, Plattenspieler und Elektronik von Flo Kaufmann, einem anderen Solothurner Sound-Künstler. Sein Interesse gilt der elektronischen Experimentalmusik sowie den Installationen mit Sound und Video. „Ob man es Arbeit, Musik oder Kunst nennt – in meinem Schaffen gibt es zwei rote Fäden: die Technologie und die Veränderung simpler Dinge um komplexe Objekte zu kreieren.“

 

GLOCALSHOW mit: Andreia Fischer-dos Santos Muniz, Bouchra Gassmann-Badrezzamane, Marie Maya Karlen, Maria Russi, Tarig Abdalla, Ahmet Açikel und Imam Haliloglu (per Video), Dramaturgie und Regie: Lorenz Belser

 

GLOCALSHOW: SPRECHEN SIE LYRISCH?

Komödie, interkulturell.

Lyrisch, das ist, wenn die Sprache Musik wird und Tanz. Sechs Persönlichkeiten mit fünf verschiedenen Vaterländern und Muttersprachen haben ein Stück entwickelt, das nur aus Gedichten besteht. Es geht um das Leben in der Schweiz – vor allem deutschschweizerische Gedichte sind zu hören. Aber natürlich gibt es auch Expeditionen: Ins Arabische, Brasilianische und Türkische, ins Altgriechische, Französische, Tessinische… Es darf geschwelgt, gestaunt und gelacht werden – und es wird auch politisch. Da wird unser geliebtes Schwiizerdütsch unter die Lupe genommen, da werden Esswaren, Hotelnamen und Stellenanzeigen nach ihrem lyrischen Wert untersucht, da wird Dadaismus und Transzendenz erprobt. Es geht kreuz und quer von Hermann Hesse bis zu Adolf Wölfli, vom Johannesevangelium bis zu Ernst Burren und von Gottfried Keller bis zu Globi. „Sprechen Sie lyrisch?“ handelt vom Sprechen selbst. Vom Kreieren realer und irrealer Wirklichkeiten durch Sprache. Von Emotionalitäten, Identitäten, aber auch von Diversitäten. Wo Kontraste sind, sind oft auch Tragödien; glocalShow nimmt sich die Freiheit zur Komödie. „Sprechen Sie Lyrisch?“ ist das kleine, feine Debüt der neu entstandenen interkulturellen Laientheatergruppe „glocalShow“, ein ganz spezielles Volks- Theater, ein Kulturenmosaik – bald Kabarett, bald Performance, bald hoch- existentiell.

 

PETER SCHÄRLI SPECIAL SEXTET: Barbara Berger (voc), Norbert Pfammatter (dr), Thomas Dürst (b), Hans Feigenwinter (p), Donat Fisch (ts), Glenn Ferris (tb), Peter Schärli (tp)

 

PETER SCHÄRLI SPECIAL SEXTET FEAT. GLENN FERRIS

Complete Lulu – mit der Gastvokalistin Barbara Berger

Die „Working band“ von Peter Schärli ist eine superb eingespielte Formation mit einem Bandgroove, der nicht auf Virtuosität und Energie allein basiert, sondern auf dem kollektiven Drang, bestehende Klangwelten unter neuen Blickwinkeln zu erforschen. Schärlis neuste Kompositionen für sein Sextett sind von Werken Frank Wedekinds inspiriert. Das Programm heisst „Complete Lulu“ und ist Schärlis musikalische Interpretation vom literarischen Stoff. Er selbst nennt es „eine poetische Komposition in zwei Teilen, bestehend aus einem durchstrukturierten Bogen von komponierter und improvisierter Musik“. Eigens für diese Musik hat Peter Schärli die Vokalistin Barbara Berger engagiert. Ihre Stimme bringt eine faszinierende Sinnlichkeit ein, die bestens zum Thema passt. Die entstandene Musik ist mitreissend und bezaubernd zugleich. Sie wandelt sich von beinah impressionistischen Klanglandschaften bis hin zu mitreissendem Tanz. Der geschlossene, wundervoll homogene Ensembleklang treibt in den Solobeiträgen aufregend schöne Blüten. Manchmal werden die Worte und Melodien der Stimme von den Klängen umspült wie Krebse vom Wasser in der Brandung...

 

DIE FRAUEN VON ALBERT: Spiel: Johana Bory und Hanspeter Bader. Regie: Caroline Schenk. Bühne und Kostüme: Madeleine Lehmann.

 

DIE FRAUEN VON ALBERT

Ein Stück Theater von Johana Bory und Hanspeter Bader

Die Puppenspielerin Johana Bory und der Schauspieler Hanspeter Bader lernen sich 2008 beim Freilichtspektakel „Don Quijotte, the making of dreams“ auf dem Expo-Gelände in Biel/Nidau kennen. Mit der erfolgreichen Zusammenarbeit wächst der Wunsch, selber ein Theaterstück zu entwickeln. Mit „Die Frauen von Albert“ entsteht ein Stück Theater für eine Puppenspielerin, eine Puppe und einen Schauspieler, das auf amüsante und bewegende Art Einblick in die Ehe von Albert und Emilie gewährt. Ein Stück über Selbstverwirklichung, Fremdbestimmung, Verlust, Gewohnheit und den Umgang miteinander. Die Konstellation Puppenspielerin - Puppe - Schauspieler erlaubt einen ungewohnten Blick auf die Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen. Wer bewegt wen und womit?

 

OKAY THEATER: Spiel: Renate Adam, Hanny Gerber und Marianne Tschirren. Regie: Sibylle Heiniger.

 

OKAY THEATER: THE MAGIC GIRLS

Vom Leben und anderen Träumen

Seit 24 Jahren unterhalten die Magic Girls in ihrem Variété-Theater das Publikum mit zweitklassigen Zaubertricks. Dabei versucht Annamaria immer wieder, das männliche Publikum mit ihrer erotischen Ausstrahlung in ihren Bann zu ziehen. Julie, die sich in Numerologie auskennt, hat sich der echten Magie verschrieben. Irina hat eine russische Grossmutter – und kämpft ständig mit Lampenfieber. Dieses zusammengeschweisste Trio versucht raffiniert das nahende Ende zu verdrängen und steckt die ganze Energie in ein Jubiläumsprogramm. Die drei Magic Girls haben ihre Hoffnungen und Träume und gestalten daraus ihre eigene Wirklichkeit. Alles wird gut. Vielleicht? Sicher! The Magic Girls: ein Stück vom Leben und anderen Träumen, das eigentlich zum Weinen tragisch ist, aber so witzig daherkommt, dass die Lacher nicht ausbleiben.

 

Mit: Margrit Bornet, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - Auftrittswillige melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #11

Comedy, Varieté und Open Stage

Lustig ist immer der letzte Montag im Monat. Und so funktioniert der Lustige Montag von KreuzKultur: 4 - 6 GastkünstlerInnen oder -gruppen bekommen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”. Die Lust am Humor und die Freude am Experimentieren mit künstlerischen Konzepten verbinden die verschiedenen Gäste des LuMo. Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Ihre integrierte Mini-Serie bildet den Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste. Sie ist der „Fil Rouge” des Lustigen Montags und sorgt für den reibungslosen Ablauf. Kein Lustiger Montag gleicht dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

Eine Produktion von NINA THEATER: Regie: Adrian Meyer. Bühne: Valerie Soland. Text: Ueli Blum. Musik: Roli Kneubühler

 

NINA THEATER: TITANIC

Ein musikalisches Theater in Schräglage

Das NiNA Theater aus Bätterkinden spielt sich um Kopf und Schwimmweste und steuert mit Volldampf direkt auf den Untergang zu – denn dass die Titanic auch in der Version von NiNA sinken muss, steht ausser Frage. Das NiNA Theater zeigt die Geschichte von Josef und Josefine Arnold aus der Innerschweiz, die alles hinter sich lassen und sich auf den Weg machen in eine neue Welt und eine unbekannte Zukunft. Auf ihrer Reise mit der Titanic müssen sie erfahren, dass das Leben ein Wagnis ist und das Undenkbare möglich. Mit viel Musik und Verve lassen Reto Baumgartner, Ueli Blum, Roli Kneubühler und Franziska Senn ihr Schicksal wiederauferstehen und tauchen ein in die versunkenen Träume der Menschen an Bord, aber auch in jene Zeit des Übergangs zur Moderne. Sie erinnern an die unzähligen Mythen und Legenden, die sich bis heute um den Untergang der Titanic ranken: lustvoll gespielt und tragikomisch kommentiert aus der Warte der dritten Klasse.

 

 

ROCKABILLY PARTY

Mit the Cracker Jacks aus Luzern

Jerry Lee never dies. Dafür sorgen auch The Cracker Jacks aus Luzern mit ihrem Rockabilly- und Rock'n'Roll-Sound. Micha Stirnimann (Piano & Gesang), Urs Gruber (Kontabass), Simon Walti (Gitarre) und Mathias Arbogast (Schlagzeug) legen so richtig los und servieren Musik für das freudige Gefühl im Bauch und die beschwingte Party auf dem Kreuz-Parkett. Die Luzerner lassen den Rockabilly aufleben wie er in den 1950er Jahren in den amerikanischen Südstaaten gespielt wurde. Damals interpretierten junge, hauptsächlich weisse Musiker den schwarzen Rhythm & Blues auf ihre Art und mit ihren Instrumenten neu und vermischten sie mit Country-Musik. Es lebe der Rockabilly!
Nach dem Konzert legen die beiden DJs Käpt'n Blaubär und Hans Friedensbruch bis in alle Nacht schweisstreibende Tanzmusik auf.

 

CHRISTINE LAUTERBURG & AËROPE: Christine Lauterburg (Jodel, Gesang, Violine), Markus Flückiger (Schwyzerörgeli, Handorgel), Hank Shizzoe (Gitarren, Banjo), Michel Poffet (Kontrabass), Andi Hug (Schlagzeug)

 

CHRISTINE LAUTERBURG & AËROPE

Neue Schweizer Volksmusik - unverschämt gut

"Niemand hat die Schweizer Volksmusik derart vielseitig in die Gegenwart zu bringen versucht wie Christine Lauterburg. Mit Elementen aus Techno, Ethno, Pop und Rock hat sie schon die Heimatklänge vitalisiert, doch der neuste Versuch mit der Gruppe Aërope überzeugt am meisten. Mit Andy Hug (Schlagzeuger von Patent Ochsner), Roots-Rock-Gitarrist Hank Shizzoe, dem vielseitigen Jazz-Bassisten Michel Poffet und dem brillanten Schwyzerörgelispieler Markus Flückiger gelingt ihr ein zeitgemässer Ansatz für die traditionell verwurzelten Lieder des Albums ‚Aërope‘, ohne den Boden unter den Füssen zu verlieren," schreibt Markus Ganz vom NZZ Ticket über das Album „Aërope“, das letztes Jahr herausgekommen ist. Jetzt ist diese Neue Schweizer Volksmusik, die nicht krampfhaft versucht neu zu sein, die ihre Verwurzelung im Alten und Traditionellen zugibt und vielleicht gerade deswegen so unverschämt gut ist, bei KreuzKultur live zu erleben.

 

HARLEQUIN’S GLANCE: Stephan Steiner (Geige, Akkordeon, Drehleier, Nyckelharpa), Gernot Feldner (Akkustische Gitarre, Klavier, Mandoline, Mundharmonika, Gesang), Alexander Gantz (Elektrische Gitarre), Martin Mixan (Kontrabass), Daniel Klemmer (Perkussion, Schlagzeug)

 

HARLEQUIN’S GLANCE

Folk’n’Roll aus Österreich

In dynamischen Liveauftritten präsentiert Harlequin‘s Glance eine originelle Mischung aus bluesigen Balladen und rauer suburbaner Beatnik-Musik. Die österreichische Gruppe gibt es mittlerweile schon seit über 10 Jahren und besteht aus Musikern, die in teils sehr renommierten Bands (Nim Sofyan, Hotel Palindrone, Dobrek Bistro, Tschuschenkapelle, Schmetterlinge) erfolgreich sind. Ihre Musik basiert auf selbstgeschriebenen Songs in englischer Sprache. Hinzu kommen die vielfältigen musikalischen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder. Daraus entsteht eine spannende, unverwechselbare Mischung aus kerosingetränktem Irish Folk, urbaner Hinterhof-Romantik, stampfenden treibenden Beats, rotzigen Gitarrenriffs und melancholischen Balladen. Der Wiener Rezensent und Plattenhändler DJ Othmar bezeichnet diese Musik als „Folk’n’Roll“.

 

Mit: Margrit Bornet, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - Auftrittswillige melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #10

Comedy, Varieté und Open Stage – Start der 4. Staffel

Bereits zum zehnten Mal steht der Lustige Montag auf dem Programm von KreuzKultur. Und so funktioniert der LuMo: 4 - 6 GastkünstlerInnen oder -gruppen bekommen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”. Die Lust am Humor und die Freude am Experimentieren mit künstlerischen Konzepten verbinden die verschiedenen Gäste des LuMo. Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Ihre integrierte Mini-Serie bildet den Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste. Sie ist der „Fil Rouge” des Lustigen Montags und sorgt für den reibungslosen Ablauf. Kein Lustiger Montag gleicht dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

GIGI MOTO TRIO:
Gigi Moto, Gesang
Jean-Pierre von Dach, Gitarre
Roland Sumi, Bass

 

GIGI MOTO TRIO: LUCKY

Mit den Lieblingssongs aus 15 Jahren zu neuen Horizonten

Kann man nach fünfzehn Jahren erfolgreicher Bandgeschichte ein Best-Of-Album herausbringen und damit neue Wege beschreiten? Ja, man kann. Gigi Moto beweisen mit ihrer neuen CD „Lucky“ eindrücklich, dass es möglich ist, die eigenen Lieblingssongs zu feiern, ohne bloss in alten Zeiten zu schwelgen, dass „back to the roots“ ein Aufbruch zu neuen Horizonten sein kann. 1993 als Trio gegründet, feierte die Band ihre grössten Erfolge in einer Fünferbesetzung. Seit nunmehr drei Jahren treten Gigi Moto vermehrt auch als Duo auf, reduziert auf die unvergleichliche Stimme der Sängerin Gigi Moto und den unverkennbaren Sound des Gitarristen Jean-Pierre von Dach. Einige dieser Konzerte mit der simplen Aufschrift «Gigi Moto & Jean-Pierre von Dach im Duo unplugged» wurden zum Erlebnis. Sowohl für das Publikum als auch für die beiden Musiker, die ihre eigene Musik quasi eingekocht hatten, reduziert auf den zu Grunde liegenden Geschmack, der an Intensität nichts mehr zu wünschen übrig lässt. Die Stimme und die Gitarre. Im Kreuz kommt noch der Bass dazu, der von Roland Sumi gespielt wird.

 

FAUST – EINE DEUTSCHE VOLKS- SAGE (Stummfilm, 1926, 106') von Friedrich Wilhelm Murnau zeigen wir als Video auf Grossleinwand.
WORDS WITHIN MUSIC: Daniel Schnyder, Saxophon/Komposition, David Taylor, Bassposaune, Kenny Drew Jr., Klavier

 

WORDS WITHIN MUSIC: FAUST

Neue Musik zu Friedrich Murnaus epochalem Stummfilm

"Faust" von Friedrich Murnau aus dem Jahr 1926 ist ein Klassiker des deutschen Stummfilms. Die atemberaubend kühne, hochdramatische Inszenierung von Fausts verhängnisvollem Pakt mit dem Teufel hat den Komponisten Daniel Schnyder inspiriert, Murnaus Bilder von Göttlichkeit, Blasphemie, Versuchung, Ekstase und Reue musikalisch umzusetzen. Schnyders Filmmusik zu "Faust" kombiniert klassische und zeitgenössische Musik mit Improvisation und Jazz. Sie lässt sich mit diesem gewaltigen Film auf einen Dialog ein, der einen Wagemut von geradezu faustischen Ausmassen erfordert... Das 1996 gegründete Trio "Words within Music" sucht nach neuen Wegen in der Interpretation von Kammermusik, Jazz und Vokalwerken. Drei faszinierende Musikerpersönlichkeiten transzendieren mit schier unbegrenzter Virtuosität, unfehlbarem Klangsinn und berauschender Spielfreude die Grenzen zwischen den musikalischen Genres.

 

KAPELLE SORELLE mit Ursina Gregori und Charlotte Wittmer, Regie: Priska Praxmarer, Idee und Konzept: Kapelle Sorelle, Adi Meyer, Bruno Brandenberger, Kostüme: Bernadette Meier

 

KAPELLE SORELLE: IM DURCHZUG

Clowneskes Musiktheater mit überlangem Akkordeon

Sie kombinieren alte Hüte mit neuen Errungenschaften und retten sich auch gerne mit Improvisationen durch den Abend. Die beiden clownesken Figuren Moni und Vroni sind mit Sack und Pack unterwegs. Wo es ihnen passt, machen sie einen Zwischenhalt und richten sich mit viel Gepolter auf der Bühne ein, um das Geheimnis ihres grossen Koffers zu lüften: ein überlanges Akkordeon, das nur zu zweit spielbar ist. Mit Schnabelschuh und Faltenrock winden sie sich um ihr 7m langes Instrument. Sie tanzen und singen italienische Canzoni, russische Lieder, alte Tangos und machen auch vor Mozart nicht Halt. Sie wetzen ihre Schnäbel an kniffligen Reimen, jodeln was gisch was hesch von der Alp herunter und bieten den Tücken ihres Instrumentes charmant die Stirn. Das Leben als siamesisch-akkordeonistisches Zwillingspaar ist alleweil ein Abenteuer!

 

 

SOMMERNACHTSFEST

Unter freiem Himmel den Sommer geniessen

Am letzten Juli-Samstag steigt zwischen Kreuz und Chutz das alljährliche und allseits beliebte Sommernachtsfest mit grosser Festwirtschaft, Spielanimation, Konzerten. Auf der Open-air-Bühne an der Aare stehen dieses Jahr die beiden Rockabilly-Bands The Royal Flush und die King Louie Combo (Danny Müller, Gesang und Gitarre, Ciccio Baschung, Kontrabass, Paul Burkhalter, Drums). Nach den Konzerten Disco im KreuzSaal.
Veranstaltet wird dieses wunderbar stimmungsvolle Strassenfest auf dem Landhausquai von: Genossenschaft Kreuz, Cafébar Landhaus, Sommerbeiz, Jugendherberge Solothurn, Restaurant Chutz, Aarebar, Tribe Music, Spielhimmel, Mediterrane Leckereien, Cantina del Vino und Kafi Bar Mürli.

 

TANGO-Einführungen: Di, Do und Sa, 2., 4. und 6.6., 19.30 Uhr, Kreuzsaal, Anmeldung an leinderol@yahoo.de

 

TANGOWOCHENENDE

Milonga & Tangocaffee mit Lein Derol, Jorga Alexander und Livemusik

Die Kultursaison endet, wie sie begonnen hat: mit einem Tangoweekend. Am Samstag laden Lein Derol und Jorga Alexander zu ihrem 18. Tangotanzabend ins Kreuz. An der Milonga trifft sich das tanzfreudige Publikum zum Plaudern, Zuschauen und Musik Hören, aber vor allem zum Tanzen. Für die Live-Tanzmusik sorgt der Berliner Flamencogitarrist Alexander Körner. Etwa um 23 Uhr gibt das Gastgeberpaar - Madeleine von Roll und Jorga Alexander - zur Musik des Berliner Gitarristen eine Tanzeinlage. Alexander Körner trat in verschiedenen Flamencoformationen, wie z.B. "Viva la Fiesta" aus Berlin, immer wieder mit Madeleine von Roll zusammen auf - mit der Schweizer Gruppe "KonzerTanz" auch im Kreuz. Davor, dazwischen und danach legen die beiden GastgeberInnen alten und neuen Tango zum Tanzen auf. Wer dann noch nicht genug hat, kann am Tangocaffee am Sonntag gleich weiter tanzen. Wie immer sind nicht nur Tango-Cracks, sondern auch AnfängerInnen willkommen, die beiden GastgeberInnen erleichtern den Einstieg. Es lebe der Tango Argentino!

 

SCHÖN&GUT: Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter

 

MALIAÑO STELLE ICH MIR AUF EINEM HÜGEL VOR

Szenische Lesung mit Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter

Ralf Schlatters zweites Buch ist die wundersame wetterbedingte Lie-besgeschichte zwischen Gustav Julius Kaufmann und Ida Nordpol Zeppelin, eine Erzählung voller liebevoll absurder Figuren und rätselhaft skurriler Vorkommnisse, von Menschen, die Distanzen in Zahnseide messen und Zeit in Salzverbrauch, von einer Dentalhygienikerin mit wetterfühligen Zähnen und einer Ersatzmutter mit vier Nieren. Es ist eine moderne Abenteurergeschichte von einem, der auszieht, den sagenhaften Ort namens Maliaño zu finden und dabei sich selber und seiner überschäumenden Fantasie begegnet. Zusammen mit seiner Bühnenpartnerin Anna-Katharina Rickert, mit der er als „schön&gut“ auftritt (Gewinner des Salzburger Stiers 2004) hat Ralf Schlatter aus der Erzählung eine szenische Lesung eingerichtet.

 

Mit: Margrit Bornet, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - Auftrittswillige melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #9

Variété pur! Mit integrierter Mini-Serie des LuMo-Teams.

Am Lustigen Montag bekommen jeweils vier bis sechs GastkünstlerInnen oder -gruppen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”. Die Lust am Humor und die Freude am Experimentieren mit künstlerischen Konzepten verbinden die verschiedenen Gäste des LuMo. Als Gäste bereits angekündigt sind: Gregor Schaller als Markus Huber Hotz, Literaturkritiker mit Biss, der Norweger Jo Ofrim Bjørke mit Tragi-Comedy sowie die Musikkomödianten Schertenlaib & Jegerlehner, bekannt aus Funk & Fernsehen. Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Ihre integrierte Mini-Serie bildet den Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste. Sie ist der „Fil Rouge” des Lustigen Montags und sorgt für den reibungslosen Ablauf. Kein Lustiger Montag gleicht dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

BERN IST ÜBERALL PARTOUT: Daniel de Roulet, Antoine Jaccoud, Guy Krneta, Pedro Lenz, Noelle Revaz und Beat Sterchi sowie Michael Pfeuti am Bass
NETZ: Simon Foehling, Guy Krneta, Johanna Lier, Ruth Schweikert und Franco Supino

 

SOLOTHURNER LITERATURTAGE IM KREUZ

Bern ist überall PARTOUT / NETZ - Lesung und Diskussion

Zwei Veranstaltungen der Solothurner Literaturtage finden im Kreuz statt: Bern ist überall PARTOUT am Samstag und NETZ am Sonntag.
Bern ist überall PARTOUT (Sa, 22.15) ist ein Plädoyer für die gelebte Vielsprachigkeit wie sie die Autorengruppe bereits in ihrem Manifest formuliert hat: Unsere Sprache ist ÜBERALL. Unsere Sprache heisst ÜBERALL. Wir sprechen ÜBERALL. Wir schreiben ÜBERALL. Bern ist überall sind sieben Schriftsteller und eine Schriftstellerin, die das gesprochene Wort als Performance darbieten. In Solothurn präsentieren sechs AutorInnen abwechslungsweise Literatur, die nicht nur für die Bücher, sondern auch (oder gar ausschliesslich) für die Bühne geschaffen wurde, musikalisch erweitert wird das Programm durch den Bassisten Michael Pfeuti.
Die NETZ-AutorInnen (So, 9.15) lesen und diskutieren mit dem Publikum darüber, welchen politischen Anspruch heute Schreibende mit ihren Texten erheben und wie dieser Anspruch in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Fünf AutorInnen erörtern diese Fragen anhand der aktuellen Theaterstücke „Und hell und dunkel“ von Simon Froehling und Ruth Schweikert und „Aktion Duback“ von Guy Krneta sowie anhand der Romane „Das Fest der Zwillinge“ von Johanna Lier und „Das andere Leben“ von Franco Supino.
Diskutierte Texte auf www.teppichteppich.ch

 

MUDPHISH: Claudia Bettinaglio (Gesang), Pink Pedrazzi (Gesang, Gitarren, Ukulele, Mandoline), Hank Shizzoe (Gitarren, Banjo, Bouzouki, Lap Steel), Patrick Sommer (Kontrabass), Samuel Baur (Perkussion und Schlagzeug)

 

MUDPHISH

Songs of Love & other Perils of Live

Während die einen versuchen, den sagenhaften Wels aus der Aare ziehen, fischen wir den Schlammfisch aus dem Schweizer Musikteich. Mudphish ist das neue Projekt von Claudia Bettinaglio, die zuerst mit Tom Waits-Covers unterwegs war und jetzt ihre eigenen Lieder singt, und Pink Pedrazzi, bekannt als Sänger und Gitarrist der legendären Basler Band Moondog Show. Nach ersten gemeinsamen Auftritten der beiden Basler VollblutmusikerInnen im letzten Jahr präsentieren sie nun ihr erstes Album. Die neuen Lieder sind inspiriert von der Singer-Songwriter-Tradition, von Folk, Soul, Country und Pop. Die eingängigen, lockeren Melodien werden durch Bettinaglios ausdrucksstarke Stimme geerdet. Ergänzt wird sie durch Pedrazzis markante Stimme. Auf Tour sind sie mit ihrer Studioband: mit Hank Shizzoe, Sam Baur und Patrick Sommer. Mudphish singen von der Liebe und vom Leben und allem, was daneben noch so zählt – und treffen mitten ins Herz.

 

WATERPROOF: Kathrin „Kate“ Bünzli (voc), David Pinter (tp, flh, perc), Matthias Baumann (tb, Conga, perc), Stefan Müller (sax, perc), Florian Baumann (Rhodes, org, synth), Roger Odermatt (g), Jonas Stöckli (b), Lukas von Büren (dr)

 

WATERPROOF FUNK SYNDIKATE AND HERSELF

Grooviger Funk aus dem Aargau

Die Funkband mit dem langen Namen kommt aus Zofingen und spielt nun schon seit acht Jahren in mehr oder weniger gleicher Zusammen-setzung. Für das neue Programm verstärkt Sängerin Kate die Band. Die nun achtköpfige Truppe spielt Funk mit tiefen, groovigen und dreckigen Beats, wie man sie aus den 60ern und 70ern kennt. Die Rhythmus-Sektion sorgt mit krachenden und treibenden Rhythmen, dass die Energie dieser Musik auch dem hintersten Gast in die Beine fährt. Dem Bläser-Satz geht die Luft erst aus, wenn auch das Publikum nicht mehr kann. Dazu kommt der soulige und eindringliche Gesang der Frontfrau Kate. Alles zusammen ergibt einen explosiven und facettenreichen, aber trotzdem gradlinigen Sound. Das Funk-Syndikat spult nicht einfach sein Programm ab, sondern lebt die Konzerte und gibt die ausgelassene Stimmung direkt ans Publikum weiter.

 

BAUMGARTNER (p), WYSS (kb), CHESHAM (dr)

 

BAUMGARTNER / WYSS / CHESHAM

Die Trio-Power, die länger hält!

Der gebürtige Solothurner Pianist Thomas Baumgartner, der in Basel lebende Kontrabassist Martin Wyss und der Schlagzeuger Kevin Chesham aus Bern waschen dem Publikum die Ohren! Fernab von ausgeklügelten musikalischen Konzepten, interpretieren sie Broadway-Songs und bekannte Standards aus dem Jazzrepertoire. Im Vordergrund stehen dabei die Freude am Spiel und die spontane Improvisation auf der Bühne. Ob erdig groovend oder in freie Gefilde abdriftend: ihr Leitfaden bleibt die Liebe zur Tradition und den grossen Vorgängern aus der Jazz-Vergangenheit. Und manchmal schauen die drei auch über den eigenen Tellerrand und lassen sich von alten Italo-Schlagern oder Mani Matter-Liedern inspirieren. Dass sie dabei ohne Weichspüler und Schonwaschgang zu Werke gehen, versteht sich von selbst!

 

LILI PLUME: Stück nach Natali Fortier, Regie: Frauke Jacobi, Spiel & Ausstattung: Kathrin Leuenberger, Musik: Simon Hostettler, Kostüm: Katharina Baldauf.

THE WAZOMBA BIGBAND: Ben Fonda (Drums), Giti Lauda (Guitar), Güx (Trumpet), G. Ras Massive (Hammond), Jbrahim Superflex (Alto Sax), Konrad Wulpius (Trombone), Louis Long (Bariton Sax), Reverend Neverend T. Spoiler (Lead Vocals), Sultan Börek (Tenor Sax).

 

1. SOLOTHURNER KULTURNACHT

Figurentheater - öffentliche Probe - Krimilesung - Konzert


14.00: Figurentheater Lupine: Lili Plume... oder das Glück sitzt im Fundbüro
Ein Figuren- und Objekttheater übers Finden und Verlieren, übers Lachen und Weinen. Für Menschen ab 6 Jahren.
Schon früh am Morgen stehen die Leute Schlange vor Lili Plumes Fundbüro. Sie haben alles Mögliche und Unmögliche verloren. Sie suchen nicht nur nach verlorenen Alltagsgegenständen, sie kommen auch auf der Suche nach verlorener Ehre, verlorener Geborgenheit und verlorener Liebe. Meistens erzählen sie dazu ihre Geschichten, und oft fliessen dabei Tränen. Lili Plume verwandelt mit viel Feingefühl die wertlosesten Gegenstände zu Kostbarkeiten und bringt auf diese Weise so manch Weinenden wieder zum Lachen. Lili Plume ermutigt ihre Kundinnen und Kunden etwas Neues auszuprobieren. Nur sie selber bleibt in ihrer Traurigkeit sitzen – bis eines Tages ein gestrandeter Kapitän in ihr Fundbüro kommt… www.figurentheaterlupine.ch

16.00: "Sprechen Sie Lyrisch?" - Öffentliche Probe
«Sprechen Sie Lyrisch?» ist ein Theaterprojekt und eine Hochdeutsch-Übung für AusländerInnen und InländerInnen. Es ist eine interkulturelle Komödie, die im Herbst im Kreuz Premiere hat. Werfen Sie an der öffentlichen Probe einen Blick hinter die Kulissen und erleben Sie eine weniger bekannte Nutzung des KreuzSaals: Dieser Saal ist nämlich auch ein Proberaum! www.mikroskopkultur.ch

19.30 / 22.00: Franco Supino im Gespräch mit Fritz H. Dinkelmann
Der in Berlin lebende Solothurner Fritz H. Dinkelmann ruft sich mit dem demnächst erscheinenden Thriller «Die Kanzlerin» auch als Schriftsteller nachhaltig in Erinnerung. Die Handlung dieses Romans ist fiktiv, hält sich aber mit ihrer Entourage nahe an der politischen Realität Deutschlands. Dinkelmanns letztes belletristisches Werk, der Roman «Das Opfer», war vor 24 Jahren im Suhrkamp Verlag erschienen und ist 2007 im Lenos Verlag als Taschenbuch neu aufgelegt worden. Fritz H. Dinkelmann ist seit Jahren als Mitarbeiter von Radio DRS sowie diverser Schweizer Zeitungen in Berlin tätig. Veranstalter: Solothurner Literaturtage

21.00 / 23.00: The Wazomba Bigband
Wazomba ist ein klangliches Brachialphänomen, das auf einem Offbeat basiert, der zum Tanze lädt. In Optimalbesetzung stehen bis zu elf Musiker auf der Bühne. Schlagzeug, Bass, Gitarre, Orgel und Gesang werden von unzähligen Bläsern attackiert – so kommt die gnadenlose Dampfwalze zu ihrer wazombischen Dröhnung. Das Repertoire von Wazomba ist irgendwo zwischen Ska und Reggae, Swing-Trash, postmortalem Klezmer-Polka, durchgeknalltem Roost‘n‘Roll und indischem Balkanjazz anzusiedeln. Ein Muss für alle, die Lust auf einen unvergesslichen, ekstatischen Ausdruckstanz haben. www.wazomba.ch

 

Grosse internationalistische Festwirtschaft

 

1. MAI-BENEFIZDISCO

Der tanzbare Abschluss der Maifeier

Das Programm der diesjährigen Maifeier: Ab 15 Uhr wie immer Umzug mit Start beim Gewerbeschulhaus und Volksfest zwischen Kreuz und Jugi. Die RednerInnen sind dieses Jahr Beat Jost (UNIA-Regio-Sekretär), Hans Schäppi (Präsident des SOLIFONDS) und VertreterInnen aus dem 1. Mai-Komitee. Grosse internationalistische Festwirtschaft, Spielanimation mit dem „Spielhimmel“. Ab 18 Uhr untermalen „The Budget Boozers“ (Paco la Bomba (drums), Betty Booze (clinic/voc), Claudio Caliente (bass), Sammy Saloniki (voc/guit)) den Tag der Arbeit etwas rockiger als gewohnt. Von 21 bis nachts um 3 Uhr findet dann die Maifeier ihren tanzbare Fortsetzung in der traditionellen 1.-Mai-Benefizdisco im Kreuzsaal.

 

Mit: Margrit Bornet, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - auftrittswillige KünstlerInnen melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #8

Variété pur! Mit integrierter Mini-Serie des LuMo-Teams.

Am Lustigen Montag bekommen jeweils vier bis sechs GastkünstlerInnen oder -gruppen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”: Schauspielerinnen, Komödianten, Literatinnen, Clowns, Musikerinnen, Mimen, Tänzerinnen, Zauberer, Slampoetinnen, Akrobaten, Filmerinnen und Performancekünstler. Die Lust am Humor und die Freude am Experimentieren mit künstlerischen Konzepten verbinden die verschiedenen Gäste des LuMo. Auf der Gästeliste stehen diesmal unter anderen Clownin Susi und das Duo Infiammabile (Irene Schmidlin, Akkordeon & Wädi Gysi, Gitarre). Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Ihre integrierte Mini-Serie bildet den Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste. Sie ist der „Fil Rouge” des Lustigen Montags und sorgt für den reibungslosen Ablauf. Kein Lustiger Montag gleicht dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

COMART 09: Produktionsleitung: Albi Brunner. Lichtkonzept: Antje Brückner. Technische Betreuung: Barbara von Arx & Viola Barreca. Foto: Christian Mattis.

 

COMART TOURNÉE 09

Die Zürcher Theaterschule zeigt Tanz, Musiktheater & Bewegungsimpro

Die Abschlussklasse der Zürcher Theaterschule zeigt mit drei Stücken, was sie kann. In "Treffpunkt Sehnsucht" (Idee/Regie: Simon Gisler) wird die Nacht zum Tag und die Sehnsucht spült jene hervor, die nicht dazugehören: eine verschworene Gemeinschaft, die den Nächten trotzt, und das Rad der Welt im eigenen Rhythmus drehen lässt. "Don Gionvanni - oder Die Bestrafung eines Sauhunds" unter der Regie von Betty Dieterle ist eine 35-minütige Budget-Version der vierstündigen Oper. Die Musik ist tatsächlich von Mozart und das Libretto auch von Lorenzo da Ponte... "Stage free" schliesslich (Idee und Realisation: Albi Brunner und Denise Lampart) ist Improvisation pur: Das Momentum der Bewegung, der Atmosphäre, ausnützen - erweitern - blitzschnell entscheiden - eine Musik als Ausgangspunkt - eine Leidenschaft als Motivation - eine Situation zum Start. In den drei Stücken spielen: Manuela Fehlmann, Lea Ganz, Rahel Imboden, Nadine Lüthi, Tobias Oderbolz, Maria Pieren, Karin Schnyder , Annika Tosch und Michèle Wächter.

 

PETER SARBACH, Gitarre und Gesang

 

PETER SARBACH

Der Liederzüchter auf Velotournee

Liederzüchter Sarbach hatte eigentlich vorgehabt, sich zur Ruhe zu setzen. Nach drei weltweit erfolgreichen Velotourneen durch die Deutschschweiz, 2003, 2005 und 2007, wäre das sicher auch das Beste - schliesslich soll man das Fest verlassen, wenn es am schönsten ist! Doch die weltweit grosse Nachfrage lässt kein Ausruhen zu. So konnte Sarbach von seinem Manager Götti Brächtu überzwungen werden, zur Beruhigung der Weltlage abermals in die Pedalen zu treten. Auf der dreissigtägigen Tournee mit 30 Auftritten macht Peter Sarbach auf dem Weg von Düdingen nach Basel auch Halt im Kreuz Solothurn. In der KreuzBar präsentiert er mit Dialektstimme und Dialektikgitarre Liederzüchtungen vom Live-Album „Läbig“.

 

DEAD ROCK WEST: Cindy Wasserman (Gesang, Tamburin) und Frank Lee Drennen (Gesang, Gitarre, Harmonika)

 

DEAD ROCK WEST

Rock, Folk, Country, Punk und Pop – ein Highlight aus LA in der KreuzBar

Dead Rock West, die aufstrebende Americana-Band aus LA, tourt Anfang April als Duo durch die Schweizer Clubs. Cindy Wasserman (Gesang, Tamburin) war mit renommierten Musikern, wie Grant Lee Phillips, Mark Olson (Jayhawks), John Doe (X, The Knitters) und Rickie Lee Jones, unterwegs und ist die Schwester von Grammypreisträger und Bassist Rob Wasserman. Begleitet wird sie von Frank Lee Drennen (Gesang, Gitarre, Harmonika), der unter anderem mit Bands wie Loam und Stewboss gespielt hat. Auf ihrem Debüt-Album „Honey & Salt" beeindrucken die stimmlichen Harmonien und reiche, seidige Melodien, die im Duo wunderbar zur Geltung kommen. In der KreuzBar serviert Dead Rock West Rock, Folk, Country, Punk und Pop im Cocktailglas – geschüttelt und nicht gerührt.

 

Rahel STUDER: vocal, guitar, piano, keyboard / Philipp STAMPFLI: vocal, piano, keyboard, banjo

 

STUDER & STAMPFLI, THE BAND

Tiefgang mit Schlagsaite

Nach den beiden Musiktheaterproduktionen „beiden klopfte das herz“ und „on the couch“, wollen es Studer & Stampfli wieder wissen: Sie sind jetzt eine Band. Ausgerüstet mit Elektrogitarre, Casio-Keyboard, Klavier und Banjo machen sie sich auf die Suche nach dem ganz grossen Gefühl. Wie tief muss man gehen, um den Grund zu erreichen? Was verbirgt sich unter der Oberfläche eines Schlagers? Haben Abbasongs Tiefgang? Verträgt sich Schubert mit Nirvana? Lustvoll werden Lieder uminterpretiert und neu arrangiert. Es wird philosophiert und reflektiert - nicht ganz ernst und doch mit Seele. Ein inszeniertes Konzert für TiefenforscherInnen und alle die es werden wollen.
Regie: Caroline Schenk, Konzept: Schenk, Studer & Stampfli, Kostüme: Madeleine Lehmann, Licht: Jürg Feier, Produktionsleitung/Grafik: Annette Feier

 

Mit: Margrit Bornet, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - auftrittswillige KünstlerInnen melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #7

Comedy, Variété und Open Stage

Der Montag bleibt lustig! Auch in der dritten Staffel bekommen vier bis sechs GastkünstlerInnen oder -gruppen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”: Schauspielerinnen, Komödianten, Literatinnen, Clowns, Musikerinnen, Mimen, Tänzerinnen, Zauberer, Slampoetinnen, Akrobaten, Filmerinnen und Performancekünstler. Die Lust am Humor und die Freude am Experimentieren mit künstlerischen Konzepten verbinden die verschiedenen Gäste des LuMo. Wieder kommen ein bis zwei Gäste aus der Region Solothurn. Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Sie bildet den wiedererkennbaren Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste. Sie ist der „Fil Rouge” des Lustigen Montags und sorgt für den reibungslosen Ablauf. Kein Lustiger Montag gleicht dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

FRANZ & RENÉ aus dem Jahr 1987:
«Franz und René auf dem Schiff» (30')
«Franz und René auf der Insel» (30')
(mit einer Sirup-Pause dazwischen).

 

FRANZ & RENÉ – „I SÄGE NÜT“

Wiedersehen mit der Kult-Kindersendung von Franz Hohler & René Quellet

Für die Kindersendung „Spielhaus“ im Schweizer Fernsehen gestaltete der Kabarettist Franz Hohler zusammen mit dem Pantomimen René Quellet zwischen 1973 und 1994 insgesamt 50 Folgen von «Franz und René». René Quellet zu seiner Figur: «Während Franz, die allwissende Vaterfigur, die immer schlau daherredet, eigentlich sehr ungeschickt ist, war mein René gar nicht so dumm, wie er dreinschaute. Er konnte jeweils ganz geschickt Hand anlegen.» Mit dem Einsatz von minimalsten Requisiten und viel Witz spielen sich die beiden auch heute noch in die Herzen der Kinder. Und welche Eltern werden die Kleinen nicht gern auf die abenteuerliche Reise in den schlampampischen Ozean (und vielleicht in die eigene Kindheit) begleiten? Die Facebook-Gruppe jedenfalls, die dem Franz-und-René-Kult huldigt, wächst täglich!

 

DISCO DOOM: Gabriele De Mario, Anita Rufer, Daniel Nievergelt und Reto Vogler. Bild: Caroline Pall.

 

DISCO DOOM: DREAM ELECTRIC

Betörende Rock-Musik, einfache, aber gute Rock-Songs

Intergalaktische Vorfreude herrschte bei den Fans, als Disco Doom nach zwölf Bandjahren und zwei EPs ihr Debut-Album ankündigten. Und als „Dream Electric“ im letzten November endlich rauskam, schwebten sie im siebten Rock-Himmel. Dabei ist “Dream Electric” genau das, was man von Disco Doom erwartet hat: keine Purzelbäume und keine neuen Sounds, sondern Heimat. Und genau das geben die Zürcher ihren Fans – mit den Ehrengästen Pavement, Motorpsycho, Black Sabbath und Dinosaur Jr. ist das neue Album die schönste Nostalgie-Kundgebung, die man sich vorstellen kann. “Dream Electric” ist ein Monolith von einem Rock-Album. Es steht einfach da, macht betörende Rock-Musik, nichts Weltbewegendes, simple, kickende Rock-Songs. Das Einfachste auf der Welt, so scheint es, und darum wohl so gut. So dermassen gut, dass man poetisch wird. Jetzt präsentieren die eigenwilligen Brachialmelodiker aus Zürich und Solothurn ihr monolithisches Album auch im Kreuz.

 

PETER KERNEL: Aris Bassetti (g), Barbara Lehnhoff (b), Anita Del Siro (g) und Däwis Pulga (dr)

 

PETER KERNEL (CH/CAN)

Anti-Pop-Art-Rock aus dem Tessin

Tessiner Bands? Bis auf Gotthard hat es noch keine Tessiner Rockband geschafft, in der Deutschschweiz auch nur annähernd bekannt zu werden. Mit Peter Kernel ändert sich das jetzt vielleicht, denn die 2005 gegründete Pop-Rock-Band aus Agno präsentiert sich trendig, arty und ziemlich sexy. Erste Gehversuche machte die Band mit dem Soundtrack zum Film “Like A Giant Towell” der Experimentalfilmerin und Bassistin Barbara. Der Film wurde 2006 am Filmfestival in Locarno gezeigt. Im Sommer 2007 spielten die beiden Tessiner, der Gitarrist Aris und der Drummer Däwis, die italienische Gitarristin Anita und Barbara, die ursprünglich aus Kanada kommt, die Songs für ihr Debüt-Album “How To Perform A Funeral” ein. Der Sound ist ungeschliffen, roh, düster, eher unspektakulär, aber dennoch irgendwie attraktiv. Inzwischen ist mit der EP „The Ticket“ bereits eine zweite Vinyl-Scheibe entstanden. Auf dem Heimweg von der Release-Party in Basel macht Peter Kernel Halt in Solothurn und präsentiert Anti-Pop-Art-Rock aus dem Tessin.

 

PINOCCHIO von P. J. Kelting & J. Schlachter. Spiel: Miriam Jenni, Angélique Rentsch, Jost Krauer, Hans Peter Incondi. Regie: Barbara Rauch. Kostüme: Ramona Durtschi

 

THEATER KANTON BERN: PINOCCHIO

Ein fantasie- und humorvolles Stück übers Erwachsenwerden

Wie fast jedes Kinderbuch ist auch Pinocchio von pädagogischen Absichten geprägt. Pinocchio verwandelt sich am Ende der Geschichte nur in einen richtigen Jungen, wenn er hilfsbereit und fleißig wird... In der Produktion vom Theater Kanton Bern reagieren die Figuren mit Erzieherfunktion weniger autoritär, sondern verständnisvoll und mit Nachsicht - wie es Eltern oder andere Erzieher wohl tun würden. Den versierten Jugendtheater-Autoren Kelting und Schlachter ist mit ihrem „Pinocchio“ ein Meisterwerk gelungen. Den Kindern, Jugendlichen und auch den Erwachsenen wird eine Geschichte präsentiert, die vor Fantasie, Humor und bezaubernd poetischen Momenten sprüht. Begleitet mit Musik und Gesang, wird „Pinocchio“ für Gross und Klein zu einem unvergesslichen Theatererlebnis.

 

VOYAGE IMMOBILE von und mit Franziska Hoby, Manuel Gmür und Stéphane Fratini. Musik: Marcel Gschwend alias Bit-tuner, Kostüme: Iris Beschart, Inszenierung: Christophe Carrère

 

CIE. BUFFPAPIER: VOYAGE IMMOBILE

Theatrale Reise in eine burleske Comic-Welt

Die Compagnie Buffpapier war mit Kurzauftritten auch schon am Lustigen Montag zu sehen. Jetzt präsentiert sie ihre neuste Kreation: Voyage immobile. Ein gutgläubiger Proband setzt sich dabei den trickreichen Verführungskünsten zweier ominöser Gestalten aus. Er begibt sich auf eine Reise, welche ihn in eine burleske und märchenhafte Comic-Welt führt. Das theatralische Konstrukt wird von den zwei manipulativen Illusionskünstlern inszeniert und führt den mutigen Pionier in ein Abenteuer voller Überraschungen. Die beiden tun ihr Bestes, damit die Illusion für den Helden erhalten bleibt. Und so scheint der vermeintliche Über-mensch die universellen Gravitationsgesetze zu überwinden. Er eilt von einer Szene zur nächsten, immer in Gefahr abzustürzen. Doch wie lange können sich die drei in dieser fiktiven Welt bewegen?

 

DONNE: Simone Leippert (Gesang, Gitarre), Doris Schaeren (Altsaxophon, Querflöte, Melodica, Stimme), Monika Rindisbacher (Gitarre, Gesang, E-Piano), Margot Stüdeli (Bass), Suzanne Castelberg (Schlagzeug, Gesang, Perkussion). Foto: Pascal Hegner

 

TAG DER FRAU - FRAUENFEST

Vorhang auf für die neuen Kantonsrätinnen!

Dieses Jahr fallen die Kantonsratswahlen auf den 8. März, den internationalen Tag der Frau. Grund genug, den Blick auf den Frauenanteil im kantonalen Parlament zu richten. Von den 100 Kantonsratssitzen werden heute 23 von Frauen besetzt. Das Festkomitee schreibt: "Vielfältigkeit steht für Erfolg in der Gesellschaft, in der Familie, in den Unternehmen und auch in der Politik. Mit einem ausgewiesenen Frauenanteil erreichen wir diese wertvolle Vielfältigkeit. Allen Frauen, die sich für diese Aufgabe zur Verfügung stellen, danken wir herzlich – sie verdienen unsere Unterstützung. Wir wünschen ihnen die nötige Energie und viel Freude während den Wahlvorbereitungen und bei der politischen Arbeit im Rat. Lassen wir den Wahlsonntag zu einem wahrhaften „Tag der Frauen“ werden!" Das Frauenfest beginnt um 19 Uhr, Begrüssung durch Kantonsratspräsidentin Christine Bigolin, ab 20 Uhr spielen Donne. Dieses Frauenfest ist auch ein Wahlfest mit laufenden Gratulationen.

 

DSCHANÉ

 

DSCHANÉ

Romani Gili – Lieder der Roma

Dschané, die Roma-Band aus dem Zürcher Oberland, zündet ein Feuerwerk mit Liedern der Roma aus Osteuropa, von Mazedonien bis Sibirien, mit Elementen des Swing Manouche. Unverwechselbare Stimmen, eigene Arrangements und Kompositionen und satte, dynamische Begleitmusik machen die Faszination von Dschané aus. Der Musiker, Sänger und Komponist Andrea Panitz hat von seinen Reisen und aus vielen Begegnungen eine grosse Sammlung an Romaliedern mitgebracht. Mit Dschané hat er einen Wunschtraum wahr gemacht und eine Gruppe gegründet, bei der die menschliche Stimme im Mittelpunkt steht.
DSCHANÉ: Andrea Panitz (voc,guit), Muna Ferrer (voc), Lucy Novotnà (voc), Caspar Fries (acc, b), Marc Bantelli (mandol, guit, b, tuba), Igor Bogoev (darabuka, kanna, davul, mundb)

 

HANS MUSTER: Stück und Spiel: Andreas Schertenleib. Dramaturgie und Regie: Ueli Blum. Ausstattung: Valérie Soland. Licht: Roli Kneubühler. Grafik: Urs Amiet. Produktionsleitung: Franziska von Blarer.

 

SCHERTENLEIB&SEELE: HANS MUSTER

Ein Klon tanzt aus der Reihe

«Alle Menschen werden als Original geboren, die meisten sterben als Kopie.» Dieser Satz gilt nicht für Hans Muster, der als Kopie geboren ist: Er ist der erste menschliche Klon. Der erfolgreiche Humangenetiker Professor Alfred Schizo, Jahrgang 1930, war seiner Zeit weit voraus und hatte 1960 illegal und streng geheim Hans Muster im Reagenzglas gezeugt. Fast fünfzig Jahre blieb diese Ungeheuerlichkeit geheim; jetzt aber will Hans Muster aussteigen und mit seinem Schicksal an die Öffentlichkeit treten. Und vor allem möchte er ein einmaliger Mensch sein. Er sieht in einem Leben als Kopie keinen Sinn. Hans Muster wurde als Kopie geboren; sterben möchte er als Original... Seine unglaubliche Geschichte wird vom Psychiater Alain Dreifuss erzählt. Indem Dreifuss die Lebensläufe von Muster und Schizo noch einmal aufrollt, reflektiert er seinen eigenen Lebenslauf. Der Psychiater ist auf der Suche nach seiner Identität und hat es satt, sich immer nur die Geschichten seiner Klienten anzuhören. Er will eine eigene Geschichte haben... Andreas Schertenleib verkörpert Alain Dreifuss, Alfred Schizo, Hans Muster – im Handumdrehen wechselt der Geschichtenerzähler Rollen, Identitäten, Biographien.
Vorschau: "Sonntag" vom 15.2.2009

 

DÄMONEN IN MIR: Idee/Tanz: Anja Gysin, Licht: Fiona Zolg & Mathias Lüscher, Tontechnik: Konrad Kocher, Grafik: Nora Althaus & Anuschka Strässle, Foto: Jakob Rieder & Laura Locher, Auge von Aussen: Dagny Borsdorf

 

TANZANJA: DÄMONEN IN MIR – WHAT’S GOT THE POWER?

Ein Tanztheater-Solo von & mit Anja Gysin

Was geschieht, wenn der Körper das Steuerruder über das Ich übernimmt? Wenn wir ausgeliefert unserem Körper folgen und um Kontrolle ringen müssen? Wenn ein Dämon im Körper steckt und uns beherrscht? Das neue Solo von Anja Gysin sucht nach den Abhängigkeiten im Mikrokosmos Mensch. Die Abfolge Gedanke – Umsetzung wird umgekehrt: Eine Aktion beginnt und die Gedanken folgen. Der Körper bewegt und überrascht mit eigenständigem Sein. Die verschiedenen Teile des Körpers werden zu einzelnen Wesen, verschmelzen und verwandeln sich zu neuen. Sie kämpfen um die Macht über den Körper. In diesem Tanzstück widerspiegeln sich im Körper die Abhängigkeiten des Kleinen vom Grossen: Was wir sonst täglich erleben, wird auf den kleinen Kosmos des Körpers projiziert. Dämonen in mir – eine mit Ironie und Witz getanzte „Körper-Beziehung“.
Nach der Vorstellung vom Samstag findet im KreuzSaal ein Publikumsgespräch statt: Anja Gysin nimmt Lob & Kritik entgegen und beantwortet Fragen zu ihrer neuen Produktion "Dämonen in mir - what's got the power?".

 

SCHLANGENEI von Pamela Dürr, Spiel: Thomy Truttmann, Komposition / Livemusik: Ben Jeger, Regie: Susanne Vonarburg, Kostüme: Bernadette Meier, Bühne / Licht: Peter Hauser

 

SCHLANGENEI

Eine Tiergeschichte mit Thomy Truttmann und Livemusik von Ben Jeger

Im Bürgi-Zoo hegt und pflegt der Tierpfleger Thomas Gubler seine Tiere liebevoll. Der Löwe Lionel, die Zwergziege Mädi, der Papagei Pepe und die Schlange Regina sind ihm anvertraut. Der letzte Wunsch von Königspythonschlange Regina, ihr frisch gelegtes Ei aus dem Brutkasten des Direktors Bürgi nach Afrika zu bringen, macht den Tieren mächtig Kopfzerbrechen und der Tierpfleger kommt in arge Nöte. Lionel, Mädi und Pepe lernen sich dadurch von einer ihnen bisher verborgenen Seite kennen. Fast scheitert deswegen das verwegene Unternehmen Afrika. Doch Gubler und seine Tiere hecken einen neuen gemeinsamen Plan aus. Mit präziser Zusammenarbeit gelingt der Coup, der in allerletzter Minute zum ersehnten Ziel führt. Mit einem mutigen Entscheid nimmt Tierpfleger Gubler das Heft in die Hand und das Ei in seine Obhut, schlüpft buchstäblich aus seiner Haut und macht ganz neue Erfahrungen. Schlangenei – ein poetisches Familienprogramm für Gross und Klein ab 7 Jahren.
www.theater.ch/schlangenei.truttmann

 

 

MODUS QUARTET

Tango, Jazz und orientalische Musik

Das „Modus Quartet“ zieht mit seinen eigenen Kompositionen einen roten Faden durch verschiedene Musikgenres wie Tango, Jazz und orientalische Musik. Das virtuose Akkordeonspiel von Antonello Messina trifft hierbei auf die lyrische Spielart des Saxo/Klarinettisten Wege Wüthrich und zusammen mit den fantastisch groovigen Bass-Linien von Lorenz Beyeler und den subtilen Perkussionsrhythmen Omri Hasons weben sie Klangteppiche zu neuen Klangwelten. Das Modus Quartet besteht aus Antonello Messina, Akkordeon, Lorenz Beyeler, Kontrabass, Wege Wüthrich, Saxofon, Klarinette, und Omri Hason, orientalische Perkussion.

 

THE BOWMANS:
Sarah Bowman (Gesang, Gitarre)
Claire Bowman (Gesang)

 

THE BOWMANS

2 wunderschöne Stimmen aus New York

Die Bowmans, Zwillingsschwestern aus Iowa, gehören zu den gefragtesten Musikerinnen der New Yorker Szene, Sarah als versierte Texterin, Sängerin, Cellistin und Gitarristin, Claire als virtuose Geigerin und ausdrucksstarke Sängerin. Die eineiigen Zwillinge sind nicht nur äusserlich eine verwirrend faszinierende Erscheinung, sie würzen ihre zwischen Folk, Pop und manchmal gar Klassischer Musik pendelnden Songs mit Harmoniegesängen, die aus einer Kehle zu kommen scheinen, und sie brauchen dafür wenig Schmuck: Zwei Gesänge, akustische Gitarre, ein wenig Perkussion, manchmal ein paar Pianotupfer. Ihre Musik klingt einmalig, gleichzeitig typisch amerikanisch und ist ein Mix aus Amerikana, modernem Singer-Songwriting und Indie-Folk. Ihr letzter Auftritt in der KreuzBar vor zwei Jahren zusammen mit Trummer ist jedenfalls noch in allerbester Erinnerung...

 

 

NEUJAHRSDISCO 09

Tanzend und rauchfrei das Neue Jahr beginnen

KreuzKultur wünscht allen viel Glück und alles Gute für 2009.

Zum ersten Mal startet das Kreuz rauchfrei ins neue Jahr, aber wie immer mit Würfelglück und der traditionellen Neujahrsdisco – den Soundtrack zum Neuen Jahr liefern die beiden Resident DJs Mister P. (80er und 90er Jahre) und Willy the Kid (Retrosounds).