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SOMMERNACHTSFEST

Unter freiem Himmel den Sommer geniessen

Der Sommer ist Open air-Zeit: Schön ist es, Kultur für einmal draussen unter freiem Himmel zu geniessen. Eine hervorragende Gelegenheit dazu bietet das Sommernachtsfest, das am 31. Juli auf dem Landhausquai steigt. Dieses wunderbar stimmungsvolle Strassenfest zwischen Kreuz und Solaare mit grosser Festwirtschaft, Spielanimation und Konzerten wird von den Betrieben am Landhausquai veranstaltet. Das Programm: Ab 19.30 Uhr spielt die Solothurner Band Tabula Rasa auf der Bühne an der Aare Funk und Rock. Um 21.00 Uhr ist dann das Clochard Deluxe Orchestra aus Bern an der Reihe und präsentiert einen Mix mit Polkas, Rock und Klezmer aus Osteuropa und dem Balkan. Nach den Konzerten startet um 23.00 Uhr im KreuzSaal eine schweisstreibende Disco...
Am 1. August gibt's ab 7.30 Uhr einen Brunch vor der Jugendherberge und ab 18.00 Uhr eine helvetische Festwirtschaft zur Feier der Eidgenossenschaft.

 

BELMONDO: Philippe JeanRichard (voc), Olivier JeanRichard (g), Mirco Koch (g), Matthias Hammer (b), Urs Alber (dr)

C. GIBBS (voc, g) (Bild), Kristin Mueller (dr, voc) und Frank Heer (b, cello, kb)

 

BELMONDO & C. GIBBS

Gute Musik aus Solothurn und Brooklyn, NYC

Es ist ja nicht das erste Mal, dass Belmondo im Kreuz auftritt – und auch Christian Gibbs steht nicht das erste Mal auf der Bühne von KreuzKultur. Aber es ist das erste Mal, dass die fünf Solothurner Überzeugungstäter im Vorprogramm von C. Gibbs auftreten. „Belmondo“ ist, nicht übertrieben, Musik aus einer guten Welt. www.myspace.com/belmondoch
C. Gibbs, der Gitarrist aus Brooklyn, ist seit Jahren der Schweiz verbunden, wo er eine begeisterte Fangemeinde und enge Freundschaften pflegt. Mit „Medicine Bag“ auf Noi Recordings manifestiert sich diese schweizerisch-amerikanische Freundschaft nun in Form von elf neuen Songs, zwei Videoclips und einer CH-Tournee. Die neuen Lieder knüpfen musikalisch an die Bruchstellen einer langen Karriere an: Der Titelsong zum Beispiel ist im Kern nichts anderes als eine Blues-Variante. Doch Gibbs vergrössert die rostigen Riffs zu groovender, mitreissender Rockmusik im Grossleinwandformat. Wohnzimmer-Stadionrock für Leute, die keinen Stadionrock mögen, denn es ist kein ausgeschmirgeltes Album. Viel-leicht sogar sein sperrigstes, sein lautestes und leisestes Album zugleich. Sein lustigstes und zornigstes. Aber C. Gibbs (laut Züritipp die optische Knuddel- Version von Lou Reed) offenbart darin seine bisher vielleicht persönlichste und überraschendste Songsammlung. Ein grossartiges Album für Neueinsteiger wie Fans – live zu erleben im Kreuz!

 

KOBAL: Jochen Baldes (ts, ss, acl), Michael Gassmann (tp), Michael Bucher (git), Thomas Bauser (ham), Dominic Egli (dr) und Nicolai Kobus (Text & Stimme).

 

KOBAL: ACH ANNA

Solothurner Literaturtage im Kreuz - Jazzmatinee

Zwei Veranstaltungen der Solothurner Literaturtage finden im Kreuz statt - die zweite am Sonntag als Matinee: In einem grossen Wurf hat der Zürcher Saxophonist und Arrangeur Jochen Baldes den mehrfach ausgezeichneten Gedichtzyklus „Ach Anna. Seufzerkalendarium“ des Hamburger Dichters Nicolai Kobus zur abendfüllenden Suite auskomponiert. Weit gespannte, mehrstimmige Melodiebögen in filigranen Arrangements konturieren Improvisationsräume klar und gestalten sie dennoch offen. Sie schaffen eine ideale zweite Lebenswelt für die traditionsgesättigten, hochironisch elaborierten, aber mit handfestem Pathos bodennah gehaltenen Texte. Nicolai Kobus selbst gibt seinen Arbeiten die Stimme – als Literat in einem hochkarätig besetzten Jazz-Quintett.

 

 

TITTANIC GOES SOLOTHURN

Solothurner Literaturtage im Kreuz

Zwei Veranstaltungen der Solothurner Literaturtage finden im Kreuz statt - die erste am Freitag: TITTANIC ist eine Autorinnenreihe, die 2005 von Sandra Künzi und vom Tojo Theater Bern gegründet wurde und sich inzwischen zum Quotenknüller entwickelt hat, der weit über Bern hinaus bekannt ist. Sandra Künzi programmiert Tittanic mit hemmungloser Leidenschaft: Sie lädt jeweils zwei bis drei Autorinnen sowie eine kleine Band ein. In einer ad hoc zusammengestellten Dramaturgie wechseln sich Textdarbietungen und Livemusik ab. Es ist die Mischung von Trash und Präzision, die den Charme von Tittanic ausmacht. An der Solothurner Ausgabe von Tittanic lesen Stefanie Grob, Susi Stühlinger und Sandra Künzi, für die Musik sorgt das Zürcher Duo Sibylle Aeberli/Suzanne Zahnd.

 

LUUMU: Adina Friis (Klavier, Gesang), Gianluca Giger (Bass) und Thomas Blanchat (Schlagzeug)

THE BOWMANS (Bild): Sarah Bowman (Gesang, Gitarre) und, Claire Bowman (Gesang)

 

LUUMU & THE BOWMANS

Jazz, Folk und lyrischer Pop aus Solothurn und New York

Das junge Trio Luumu der Solothurnerin Adina Friis (Klavier, Gesang) mit Gianluca Giger (Bass) und Thomas Blanchat (Schlagzeug) hat sich vor kurzem zusammengetan, um Adinas Kompositionen und Lieder zu interpretieren. Die Musik des Trios bewegt sich zwischen Jazz, Folk und lyrischem Pop, klingt mal nach leiser Klaviermusik, mal düster, mal laut und widerspenstig und dann fast ein wenig nach Karussellmusik, während die Texte melancholisch, hinterfragend oder sehnsüchtig daherkommen. Das Zusammenspiel aus Musik und Text lässt Raum für lange Instrumentalteile und schwebende Klänge und nimmt das Publikum mit auf eine Reise… www.mx3.ch/artist/adinafriis
Die Bowmans gehören nach wie vor zu den gefragtesten Musikerinnen der New Yorker Szene: Im Januar waren sie „Artists of the week“ im renommierten Club „The Living Room“. Die Zwillingsschwestern aus Iowa sind von ihren letzten beiden Auftritten im Kreuz noch in bester Erinnerung: Ihre Songs zwischen Folk, Pop und klassischer Musik bestehen vor allem aus Harmoniegesängen, die aus einer Kehle zu kommen scheinen. Dazu kommen eine akustische Gitarre, ein wenig Perkussion, manchmal ein paar Pianotupfer. Ihre Musik ist ein Mix aus Amerikana, modernem Singer-Songwriting und Indie-Folk.

 

 

PAUL UBANA JONES (NZ)

Der legendäre Bluesmusiker

Wo Blues, Folk, Pop, Jazz und African Roots Music sich treffen, da ist Paul Ubana Jones musikalisch zu Hause. Auch sonst ist dieser aussergewöhnliche Gitarrist und expressive Sänger mit unglaublicher Stimme ein Weltenbürger: Geboren in London als Sohn einer Engländerin und eines Nigerianers begann er als Elfjähriger Gitarre zu spielen, studierte dann Gitarre und Cello und entwickelte seinen ureigenen Stil. In den späten 70er Jahren zog er in die Provence und tourte durch Europa, Afrika und Nordamerika. Seit Ende der 80er Jahre lebt er mit seiner Familie in Neuseeland. Während drei Jahrzehnten konzertiert er nun rund um den Globus und hat sieben Alben aufgenommen. Ohne Zweifel gehört dieser „Jimi Hendrix der Akustik-Gitarre“ zu den ganz Grossen. Die neuseeländische „Dominion Post“ schrieb zu einem Konzert von Paul Ubana Jones, Patti Smith und Bob Dylan in Wellington: „Paul Ubana Jones‘ gefühlvolle, inbrünstige Stimme, sein versiertes Gitarrenspiel und sein Enthusiasmus vermochten an diesem Abend am meisten zu begeistern“.

 

GIORGIO TUTI (Präsident des SEV)

 

1. MAI-BENEFIZDISCO

Der tanzbare Abschluss der Maifeier

Das Programm der diesjährigen Maifeier: Ab 15 Uhr wie immer Kundgebung mit Start beim Gewerbeschulhaus und Solifest zwischen Kreuz und Jugi. Nach dem Auftritt der kurdischen Volkstanzgruppe sprechen dieses Jahr Giorgio Tuti (Präsident des SEV) und VertreterInnen aus dem 1. Mai-Komitee Solothurn. Am Strassenfest mit grosser internationalistischer Festwirtschaft präsentiert die Band „Glass Onion“ ab 18 Uhr Beatles-Covers. Von 21 bis 3 Uhr findet dann die Maifeier ihre tanzbare Fortsetzung in der traditionellen 1.-Mai-Benefizdisco im Kreuzsaal.

 

COMART-TOURNÉE mit den 13 AbsolventInnen der Abschlussklasse, Produktionsleitung: Albi Brunner, Lichtkonzept: Christoph Siegenthaler, Technische Betreuung: Viola Barreca & Cédric Waldburger, Foto: Christian Mattis.

 

COMART-TOURNÉE 2010

Die Abschlussklasse der Zürcher Theaterschule zeigt, was sie kann

Auf ihrer Tournée zeigen die AbsolventInnen der Comart drei Stücke: Mit „What about Shakespeare ?“ (Idee und Regie: Enzo Scanzi) durchstreifen sie raubeinig, barsch, musikalisch voller Liebe und Herzensleid die grossartige Welt von Shakespeare. Ist das nicht Illyrien, das sagenumwobene kleine Land? Der Narr aus „King Lear“? Die Viola aus „Was ihr wollt“? „Schneewittchen und die drei toten Schweinchen“ (Idee und Regie: Oscar Sales Bingisser) ist ein Stück für zwölf SerienschauspielerInnen und eine Putzfrau, das in einem Aufenthaltsraum im Nirgendwo zwischen leeren Gänge und abgewetzten Aufnahmestudios spielt. Und in der Luft tanzt ein letzter, kleiner, sterbender Traum. „First step“ (Choreographie/Regie: Denise Lampart & Albi Brunner) schliesslich vermittelt Studioatmosphäre und einen Hauch von Broadway. 13 bewegte ProtagonistInnen, versunken in die Klänge und Rhythmen atemberaubender Klaviermusik, tauchen ein in ihre persönliche Interpretation. Das ist Bewegungstheater zum Anfassen: poetisch, kraftvoll und ausdrucksstark!

 

LUMO mit Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - Auftrittswillige melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #15

Comedy, Varieté und Open Stage

Auf der offenen Bühne des Lustigen Montags bekommen 4 bis 6 GastkünstlerInnen oder -gruppen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”. Künstler, Artistinnen, Clowns, Komikerinnen, Performer, Poetinnen, Musiker und Komödiantinnen zeigen, was sie können. Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Die Crew sorgt für den Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste und für den reibungslosen Ablauf des Abends. Nach wie vor gleicht kein Lustiger Montag dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

RIO NEGRO: Uraufführung mit Hanspeter Bader in einer Fassung von Christian Haller, Regie: Walter Küng, Ausstattung: Madeleine Lehmann

 

HANSPETER BADER: RIO NEGRO

Ein Theatersolo nach der Mundarterzählung von Ernst Burren

Beat erwartet den Besuch von Lilian. Er möchte sie für eine Reise an den Rio Negro begeistern, die er selbst schon mal gemacht hat. Die Erinnerungen an diese Reise mischen sich mit Zukunftsperspektiven und alten Geschichten aus seinem Bekanntenkreis. Doch die Flucht in die exotische Amazonaslandschaft löst keine Probleme, die es tagtäglich im zwischenmenschlichen Bereich zu bewältigen gilt. Ein Stück über das Warten auf das Leben und das Verpassen von Möglichkeiten. – Ernst Burren schafft beklemmende Alltagsbilder, in denen die Sprache wie eine dünne Haut über der Ratlosigkeit, der Trauer und der Verzweiflung liegt. Und es wäre zum Weinen, wenn es nicht so unglaublich komisch wäre. Die grossen Dinge des Lebens hocken nun einmal in den erbärmlichsten Banalitäten des Alltags.

 

LUMO mit Eveline Dietrich, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - Auftrittswillige melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #14

Comedy, Varieté und Open Stage

Auf der offenen Bühne des Lustigen Montags bekommen 4 bis 6 GastkünstlerInnen oder -gruppen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”. Künstler, Artistinnen, Clowns, Komikerinnen, Performer, Poetinnen, Musiker und Komödiantinnen zeigen, was sie können. Durch die Abende führt die bewährte LuMo-Crew. Neu dabei ist die Clownin und Komödiantin Eveline Dietrich, die als "LuMo-Stiftin" Cindy Lauper ihre Lehre beim Lustigen Montag begonnen hat und derart motiviert auftritt, dass sie allen anderen die Schau stiehlt. Die Crew sorgt für den Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste und für den reibungslosen Ablauf des Abends. Nach wie vor gleicht kein Lustiger Montag dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

Andreas Schertenleib spricht mit MAX AMICHAI HEPPNER über dessen Geschichte, das Buch „I Live in a Chickenhouse“ und das Stück.

 

GESPRÄCH MIT MAX AMICHAI HEPPNER

Über seine Geschichte, das Buch „I Live in a Chickenhouse“ und das Stück

Max Amichai Heppner (*1933) wanderte 1946 als Überlebender des Naziregimes mit seiner Mutter in die USA aus, wo er bis heute lebt. Von 1965 bis 1994 arbeitete er für das U.S. Department of Agriculture im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Nach seiner Pensionierung widmete er sich als Autor, Filmemacher und Publizist seiner eigenen Familiengeschichte und der Geschichte des Holocaust. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei bis heute die Vermittlungsarbeit und geschichtliche Bewusstseinsbildung für ein junges Publikum. 2007 veröffentlichte Heppner unter dem Titel „I Live in a Chickenhouse“ die Geschichte seiner Flucht vor den Nazis und seiner Emigration in die USA – ausgehend von zahlreichen Zeichnungen, die er als Junge angefertigt hat.

 

SCHERTENLEIB&SEELE: Text & Spiel: Andreas Schertenleib, nach dem Buch „I Live in a Chickenhouse“ von Max Amichai Heppner, Inszenierung: Beatrix Bühler, Ausstattung: Valérie Soland, Licht: Roli Kneubühler, Oeil extérieur: Ueli Blum. Foto: Urs Amiet.

 

ICH WOHNE IN EINEM HÜHNERHAUS

Überlebensgeschichte eines Kindes – ein Projekt von Schertenleib&Seele

Amichai ist ein Überlebender des Holocaust. Andreas ist Schauspieler. Er lernt Amichai und seine Geschichte kennen. Es ist die Geschichte von Max. Max ist acht, als er aus Amsterdam fliehen muss. Max und seine Eltern verstecken sich bei der Bauernfamilie Janssen im Hühnerhaus. Die Bauernkinder sagen, Max sei ein Hundename. Also will Max Frans heissen. Drei Jahre lang wohnt Frans in diesem Hühnerhaus. Die Familie übersteht alle Razzien. Nach der Befreiung ist nichts mehr wie es war. Der Vater von Max stirbt. Die Mutter hat kein Geld, keine Arbeit, keine Wohnung, keine Möbel. Freunde und Verwandte sind verschwunden. Die Mutter wandert mit Max nach Amerika aus. Lange verschweigt Max seine Geschichte. Dann wählt er einen neuen Namen: Amichai. Amichai ist ein hebräischer Name und bedeutet „Mein Volk lebt“. Amichai schreibt seine Geschichte auf. 2007 erscheint das Buch „I Live in a Chickenhouse“. Andreas entdeckt das Buch bei Liora, der Tochter von Amichai. Er liest das Buch und lernt Amichai kennen. Jetzt erzählt Andreas die Geschichte von Max und die Geschichte, wie diese Geschichte zu ihm gekommen ist.

 

DER KLEINE MUCK mit Miriam Jenni, Angélique Rentsch, Jost Krauer, Daniel Rothenbühler und Walter Stutz. Regie: Arlette Zurbuchen. Musikalische Leitung: Angélique Rentsch. Kostüme: Pia Muheim. Produktionsleitung: Hans Peter Incondi.

 

THEATER KANTON BERN: DER KLEINE MUCK

Eine Geschichte aus 1001 Nacht für alle Menschen ab 6 Jahren

Mukrah ist ein Junge aus dem Orient. Von allen wird er nur „Kleiner Muck“ gerufen, denn er ist klein und bucklig. Als sein Vater stirbt, beschliesst er, in die Welt hinaus zu ziehen und das Glück zu suchen. Auf seinem Weg durch die weite Wüste begegnen ihm viele Abenteuer. Er findet einen Zauberstock und Zauberpantoffeln, mit denen er fliegen kann. Das Märchen verbindet die ferne, exotische Welt des Orients mit den Erfahrungen des Erwachsenwerdens. Der kleinwüchsige Mukrah begegnet der Welt auf gleicher Augenhöhe wie die Kinder. So können er und die kleinen Zuschauer die Abenteuer erster eigener Lebenserfahrungen gemeinsam erleben. Muck erzählt von einer phantastischen Reise durch den Orient. Eine zeitlose Parabel auf die wahre Bedeutung von Freundschaft.
Wilhelm Hauffs Erzählungen sind nicht „kindertümelnd“ naiv und haben bis heute nichts an Kraft und Farbigkeit verloren. Tatjana Rese hat aus dieser 1001-Nacht-Geschichte eine wunderbare Theaterfassung geschrieben. Das Theater Kanton Bern entführt die jungen Zuschauer mit märchenhafter Poesie und Musik in die orientalische Welt des kleinen Muck und präsentiert die tiefsinnige und doch leicht verständliche Geschichte auf humorvolle Weise.

 

RETO BURRELL (voc, g), Ewald Heusser (g), Tobias Bachmann (b), Chris Heule (org, p), Tom Schenker (dr)

 

RETO BURRELL: GO

Der Singer/Songwriter mit Band und Patrick Jonsson als Support

Wirtschaftskrisengejammer? Im Selbstmitleid zerfliessen? Er schont seine Stimme für Besseres. Reto Burrell ist ein Macher und sein hoher musikalischer Output ist bewundernswert. Der Schweizer Singer/Songwriter mit amerikanischen Wurzeln schaut vorwärts und was er anpackt, das macht er mit viel Leidenschaft und Optimismus. Bezeichnenderweise heisst seine neuste Scheibe „GO“. Der musikalische Tausendsassa ist nicht nur Musiker und Singer/Songwriter, sondern auch ein gefragter Produzent und neuerdings Mitinhaber des Musik-Labels Echopark Music. Nach zwei Modern-Rock-Alben verspürte Reto das Verlangen, wieder auf Solopfad zu schreiten. Mit Gitarre und seinen Liedern folgte er seinen amerikanischen Wurzeln. Nach einem längeren, kreativen Aufenthalt in Los Angeles und Nashville ist er zurück aus den Staaten mit seinem neuen Album „GO“ im Gepäck. Begriffe wie roh, erdig, live und hautnah beschreiben die Songs auf dem neuen Album am besten. In seinen Texten spielt Reto Burrell auf der Sonnenseite des Lebens Schattentheater mit abgründigen Ansätzen, aber immer mit einem Funken Hoffnung.
www.retoburrell.net
Support erhält er von Patrick Jonsson, der die Melancholie Skandinaviens mit dem Soul und Rock der amerikanischen Rockkultur verbindet. Seit über 10 Jahren schreibt und singt der Singer/Songwriter Jonsson mit einer Leidenschaft, die nicht auf Chartplatzierungen fixiert ist. Jonsson erzählt Geschichten und will berühren...

 

SBAMSBAMPHONIE mit Barbara Gasser, Cello & Stimme (Regie: Astride Schlaefli) // Kinderprogramm mit Barbara Gasser und Rahel Wohlgensinger, Puppenspiel (Regie: Simon Engeli, Bühne: Tim Schaefer). Produktion: Sandra Rupp Fischer.

 

BARBARA GASSER: SBAMSBAMPHONIE

Ein Klangkarussell mit Cello & Stimme – 1x für Erwachsene, 1x für Kinder

Barbara Gassers Sbamsbamphonie feiert gleich 2x Premiere: Am Freitag in der Version für Erwachsene, am Sonntag für Kinder. Das Programm für Cello & Stimme am Freitag ist eine facettenreiche Zusammenstellung von Werken aus dem 20. Jahrhundert und einer neuen Komposition von Ben Jeger. Barbara Gasser lotet die verschiedensten Klangsprachen des Cellospiels aus. Mit jedem Stück präsentiert sie eine neue Ausdrucksform, mal lyrisch umspielt, mal singend gestrichen, gläsern getanzt, auf dem Cello getrommelt oder gar gewagt in den Raum geschrien. Sbamsbamphonie – eine fein inszenierte, lustvolle Stunde Musik.

Am Sonntag spielen Barbara Gasser und die Puppenspielerin Rahel Wohlgensinger das Kinderprogramm für Cello & Hund. Der Hund erzählt, wie es ihm ergeht mit einer Cellistin an der Leine, und das Cello zeigt, wie verschieden es klingen kann. Mal singt’s, mal kratzt’s, mal dreht es sich gläsern im Kreis und wenn es dann noch trommelt und schreit, ist endgültig fertig mit dem ruhigen Schlaf des Hundes.

 

TANZANJA: Idee/Performance: Anja Gysin, Auge von Aussen: Marion Rothhaar, Lichtdesign: Fiona Zolg, Tontechnik: Konrad Kocher

 

TANZANJA: ON THE EDGE OF TIME

Ein Tanztheater-Solo von und mit Anja Gysin

Von hier nach da und von da nach dort. Es gibt kein Halt, kein Entrinnen. Das Spannungsfeld zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist immer gegenwärtig. „On the edge of time“ ist eine Melancholie über die Vergänglichkeit des Lebens im Jetzt und der stillen Hoffnung auf die Zukunft. Die Solothurner Tänzerin und Performerin Anja Gysin öffnet sich in ihrem neuen Tanztheater-Solo dem Werden und Vergehen und macht sich auf die Suche nach dem Moment, der dazwischen liegt. Dies fordert die totale Hingabe der Tänzerin an das Jetzt. Die Vorfreude wird zum erlebten Moment und verflüchtigt sich zu Erinnerungen. On the edge of time: ein stündiges Zeitfenster in der steten Entwicklung und Veränderung im Tanz des Lebens.

 

LUMO mit Eveline Dietrich, Robert Stofer, Thomas Laube, Markus Schrag und Gästen - Auftrittswillige melden sich bei hellundschnell@gmx.ch.

 

LUSTIGER MONTAG #13

Comedy, Varieté und Open Stage – Start der 5. Staffel

Auch 2010 ist der letzte Montag im Monat wieder lustig. Das Konzept des lustigen Montags bei KreuzKultur verändert sich nicht: 4 - 6 GastkünstlerInnen oder - gruppen bekommen für zehn Minuten eine „Carte Blanche”. Die Lust am Humor und die Freude am Experimentieren mit künstlerischen Konzepten verbinden die verschiedenen Gäste des LuMo. Eine Veränderung gibt es hingegen bei der bewährten LuMo-Crew, die durch die Abende führt: Die Komödiantin und Clownin Eveline Dietrich, die auch am Berner LuDi beteiligt ist, tritt an Stelle von Margrit Bornet. Die Crew sorgt mit ihrer integrierten Mini-Serie für den Rahmen um die verschiedenartigen Auftritte der Gäste und für den „Fil Rouge” des Lustigen Montags. Vieles bleibt gleich, dennoch gleicht kein Lustiger Montag dem anderen, keiner geht wie geplant über die Bühne, aber alle sind abwechslungsreich, überraschend – und natürlich lustig.

 

MUSIQUE SIMILI: Line Loddo (Gesang, Kontrabass & Violine), Juliette Du Pasquier (Violine & Kontrabass), Marc Hänsenberger (Akkordeon, Klavier & Piandoneon)

 

MUSIQUE SIMILI: SOL Y SOMBRA

Okzitanische Lieder und feurige Zigeunerweisen

Okzitanisch ist eine Sprache – genauer die rebellische Version des Französischen. Okzitanisch steht nämlich für Unbändigkeit und Lebenslust trotz Jahrhunderte langer Repression. Einst war Okzitanisch eine glühende Kultursprache, in der an den mittelalterlichen Höfen gedichtet und gesungen wurde. Genau dieses Feuer lodert auch heute, wenn Musique Simili loslegen. Zwar führt die okzitanische Sprache unterdessen eher ein Schattendasein. Aber wenn Musique Simili sie auf der Bühne interpretiert, geht die Sonne auf. Sol y sombra (Sonne und Schatten) ist ein strahlender Mix aus okzitanischem Liedgut, feurigen Zigeunerweisen und leidenschaftlichem Tango. Das Trio mit Line Loddo, Juliette Du Pasquier und Marc Hänsenberger könnte unterschiedlicher nicht sein. Das birgt eine gewisse Sprengkraft. Und dennoch haben die drei eines gemein: das feu sacré fürs Okzitanische. Und zeigen uns damit, dass wir die rebellische Lebenslust nicht verlieren sollten – zu Zeiten der Sonne wie zu Zeiten der Schatten.

 

VON EINEM, DER AUSZOG: Von und mit Andreas Berger. Regie Schatten- und Puppenspiel: Anja Noetzel. Künstlerische Begleitung: Silvia Jost.

 

VON EINEM, DER AUSZOG

Ein Theaterstück für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene

Ein Mann will schlafen, aber sein linker Fuss (Linki) weigert sich einzuschlafen, weil ihn in seinen Träumen Gespenster plagen, ausgelöst durch einen gruseligen Film, den die beiden gesehen haben. Da sich der linke Fuss durch keinerlei pädagogische Massnahme zum Schlafen bewegen lässt, beginnen die beiden, ihre eigene Fassung des Films, der eben dieses Märchen zum Inhalt hatte, nachzuspielen. Dabei begibt sich Linki in der Rolle des Franz, der lernen möchte, sich zu fürchten, auf die Wanderschaft. Er muss dabei einige spannende Abenteuer bestehen, bis er am Ende die Liebe der Königstochter errungen und noch wichtiger, gelernt hat, was es heisst, sich zu gruseln. "Von einem der auszog" nach dem Märchen der Brüder Grimm ist eine Mischung aus Schauspiel, Puppen- und Schattenspiel.

 

ERSTE LIEBE: Produktion: Theater Marie. Sprache: Deutsch/Russisch. Spiel: Alesia Samachavec, Francesca Tappa, Philippe Graber, Andreas Kerbs, Yauheni Korniag. Regie: Nils Torpus & Katsiaryna Averkova. Dramaturgische Mitarbeit: Dmitrij Gawrisch. Licht: Andy Giger.

 

THEATER MARIE: ERSTE LIEBE - ПЕРВАЯ ЛЮБОВЬ

Schweizerisch-weissrussisches Dokutheater

Erste Liebe: Sie erwischt alle, ist meist überwältigend und nimmt fast immer einen unglücklichen Ausgang. Hoffnung, falsche Erwartungen, Desillusionierung – egal, wo jemand herkommt, die erste Liebe ist eine universale Erfahrung. Vier SchauspielerInnen aus der Schweiz und aus Weissrussland unternehmen auf der Bühne eine persönliche Reise in die Vergangenheit und erzählen von ihrer ersten Liebe: der Kindergartenliebe in Minsk, in der Kefir und Waffeln eine grosse Rolle spielten, oder der Geschichte mit Jasmin aus Luzern, in der Geld und Markenartikel ganz wichtig werden. Und da zeigen sich dann doch Unterschiede. Wenn Yauheni im Minsker Kindergarten gerade Haltung einübte, während es bei Francesca in der Zürcher Roten Fabrik nicht wild genug zugehen konnte. Die private Liebesgeschichte öffnet sich auf einen gesellschaftlichen Horizont. Und auf der Bühne stellt sich die Theaterfrage schlechthin: Was wäre, wenn? Wenn Yauheni in den Kindergarten der Roten Fabrik gegangen wäre? Wenn Philippe Jasmin heute träfe? Wie weit kann man sich verändern? Kann man aus seiner Biografie heraustreten und sich noch mal erfinden? Fragen, die sich auch schon Max Frisch und Anton Tschechow gestellt haben... Ein Dokutheater, das viel mit Fiktionen zu tun hat, ein Theater-Spiel mit den Wirklichkeiten.

 

 

GURZUF

Das Punk-Hardrock-HipHop-Kassik-Folk-Duo aus Minsk

Gurzuf ist mit dem Akkordeonisten Egor Zabelov und dem Schlagzeuger Artem Zalessky aus Minsk, Belarus, ein höchst ungewöhnliches Duo, das sich schwer einer bestimmten Musikrichtung zuordnen lässt, ihre Musik vermischt harte Rock Riffs mit folkloristisch-klassischen Klängen: eine wilde Mischung aus Punk, Hardrock, HipHop, Klassik und Folk. Es surrt und braust, wenn die beiden Musiker auf ihren Instrumenten spielen, und man möchte am liebsten hüpfen, heulen oder stumm ergriffen lauschen. Gurzuf lässt einen nicht kalt. Egor Zabelov ist Akkordeonist in dritter Generation – sein Grossvater hat das Spielen autodidaktisch gelernt, sein Vater ein ausgezeichneter Bajanspieler und Pädagoge, er nun ein grandioser Akkordeonist des belarussischen Undergrounds, der vor vier Jahren die Musikakademie abgeschlossen hat. Und Artem Zalessky, mit seinen 32 Jahren auf dem Schlagzeug bereits eine lebende Legende, da er schon bald 15 Jahre das alternative Musikleben in Belarus prägt. Gurzuf spielte bereits in England, Frankreich, Polen, Russland und Belarus, seit kurzem nun endlich auch in der Schweiz und jetzt im Kreuz…

 

MAT CALLAHAN & YVONNE MOORE

 

MAT CALLAHAN & YVONNE MOORE

Burn the Boogeyman – New Folk

Mat Callahan und Yvonne Moore haben ein betörend schlichtes Album im Gepäck. Lediglich mit Gitarre, zwei Stimmen und einer Mundharmonika loten sie die einzigartigen Möglichkeiten von akustischem Folk, Rock, Blues und Soul aus. Das Album „Burn The Boogeyman“ ist ein Aufruf, die eigenen Ängste zu überwinden – oder wie es der Plattentitel auf den Punkt bringt: den Böögg zu verbrennen. Vieles hätte dafür gesprochen, alles ganz anders zu machen. Etwa der popmusikalische Zeitgeist, der wenig gibt auf handgemachte Songs und unbearbeitete Produktionen. Auch wirtschaftliche Überlegungen würden zu einem anderen Musikkonzept führen, weil die Masse der Musikkonsumenten nicht kauft, was für einen Kreis von wohlgesinnten Geniessern und Connaisseuren gemacht ist. Mat Callahan und Yvonne Moore haben sich anders entschieden: gegen den Mainstream und für die schlichte Schönheit des traditionellen Folk, gegen die Allgemeinplätze des Pop und für ehrliche, ernst gemeinte Botschaften.

 

 

NEUJAHRSDISCO 2010

Tanzend und rauchfrei das Neue Jahr beginnen

KreuzKultur wünscht allen viel Glück und alles Gute fürs neue Jahr.

Auch 2010 startet das Kreuz mit Würfelglück und der traditionellen Neujahrsdisco ins Neue Jahr – den Soundtrack dazu liefern unter anderen die beiden Resident DJs Mister P. und Willy the Kid.