Schlagwort: Worldmusic

MUSH: FAMILY ALBUM

Die Frauencombo aus Newcastle

Mush, die Frauencombo aus Newcastle, hat ein neues Album – es ist bereits ihr achtes. Der Titel „Family Album“ passt ganz gut zur Art und Weise, wie Nicky Rushton (ex All Because the Lady Loves) und Sarah Van Jellie ihre Band betreiben, wie einen Familienbetrieb. Mush macht Musik, die ein Lächeln auf dem Gesicht hat, und bringt einen phantasievollen Zauber auf Lieder, die von Familie, ihrem geliebten Haus und von Northumberland, der Gegend von Newcastle, handeln. Gesang und Piano von Nicky Rushton werden von innovativen Streicherarrangements für Geige und Cello und wunderschön gespielten Bass und Schlagzeug zusammengehalten. Mush spielt flotte, quirlige Folkmusik mit dichter Orchestrierung, eindringlichen Melodien und betörendem Gesang.

MUSH: Nicky Rushton (keyb, g, voc), Sarah Van Jellie (b, voc), Bernhard Wright (v), Penny Callow (clo), Susanne Lambert (dr)

www.mushnewcastle.co.uk

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YVONNE MOORE & MAT CALLAHAN

Hard-Hitting Songs for Hard Hit People

2015 präsentierten sie rebellische „Songs of Freedom“ aus dem Songbook des irischen Dichter-Revolutionärs James Connolly – jetzt sind sie wieder mit eingängigen Liedern aus einem Songbook unterwegs: die Schweizer Blues-, Soul- und Folk-Sängerin Yvonne Moore und Mat Callahan, Musiker, Produzent, Publizist und wandelndes Musiklexikon aus San Francisco. Die Lieder des neuen Repertoires stammen aus dem Songbook „Hard-Hitting Songs for Hard Hit People“, das vor 50 Jahren von Alan Lomax, Woody Guthrie und Pete Seeger zusammengestellt und herausgebracht wurde. Es enthält mehr als hundert Songs, die von Arbeitern und Bauern zwischen 1920 und 1940 geschrieben und komponiert wurden. Auf Anfrage des Brooklyn Folk Festivals in New York haben Mat Callahan und Yvonne Moore Lieder ausgesucht, zu einem Programm zusammengestellt und letzten April auch präsentiert. Hard-Hitting Songs for Hard Hit People: ein energiegeladenes und berührendes Konzert ist garantiert.

MAT CALLAHAN (Gitarre/Gesang) & YVONNE MOORE (Gesang). Foto: Helmut Bär

www.matandyvonne.com

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DONNE: FAREWELL-KONZERT

Das letzte Konzert der legendären Solothurner Frauencombo – AUSVERKAUFT!

Was am ersten Frauenstreiktag in der Schweiz am 14. Juni 1991 seinen Anfang nahm, kommt nach über 25 Jahren zu einem Ende: Die fünf „donne“ geben ihr letztes Konzert. Aus einer anfänglich im Protestsong verwurzelten Formation hat sich eine Gruppe entwickelt, die Musik für Herz und Verstand, für Frauen und Männer kreiert. Die Songs der „donne“ sind eine rebellische und poetische Auseinandersetzung mit der Gegenwart: modernes Leben und Liebe, Frauen- und Männerrollen, Heimat und Fremde. Die Texte sind in Mundart und Deutsch, witzig, ironisch, nachdenklich, leidenschaftlich und kritisch – aus dem prallen Leben eben. Die Melodien sind einprägsam, berührend, mal rockig, mal balladenhaft und immer bewegend. Das Farewell-Konzert ist die letzte Chance, die legendäre Frauencombo noch einmal live zu erleben.

Nach dem Konzert ausgelassene Partymusik ab Konserve.

DONNE: Simone Leippert (Gesang, Gitarre), Doris Schaeren (Alt-Saxophon, Querflöte, Melodica, Stimme), Monika Rindisbacher (Gitarre, Gesang, E-Piano), Margot Stüdeli (Bass), Suzanne Castelberg (Schlagzeug, Perkussion, Gesang)

www.donne.ch

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FÊTE D’ÉTÉ mit TAXI FLORIDA

Sommerfest mit Swiss Balkan Music

Nach den guten Erfahrungen mit den beiden letzten Sommerfesten organisiert das Kreuz Solothurn wieder einen kleinen, aber feinen sommerlichen Anlass unmittelbar vor der Beiz. Für die Musik sorgt diesmal ein musikalisches Taxiunternehmen aus Bern: Taxi Florida spielt Weltmusik in einzigartigen konzertanten Arrangements. Die musikalische Sightseeingtour des fünfköpfigen Ensembles führt durch die vielfältige Bergwelt des Balkan und der Schweiz. Die angepeilten Stationen heissen: Lesnoto, Schottisch, Čoček, Mazurka, Horo und Polka. Das Kreuz-Kollektiv freut sich auf ein wunderbares Fête d’été.

Taxi Florida

TAXI FLORIDA:
Adi Blum (Akkordeon & Arrangements), Felix Hofmann (Violine), Susanne Welten (Bass), Leila Kühni (Akkordeon & Perkussion), Ursula Theiler (Klarinette)

www.taxiflorida.ch
 

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AMAGONG

Afroeuropäische Weltmusik mit viel Groove

Anfangs der 90er Jahre reiste der Cellist Martin Müller mit einem zusammenklappbaren Cello durch Afrika. In Burkina Faso traf er den Balafon-Virtuosen und Sänger Sibiri Dougoutigui Diabaté. Aus dieser Freundschaft entstand 1996 das Grand Orchestre National de Gondwana, kurz G.O.N.G. Es folgten mehrere Tourneen in der Schweiz und Burkina Faso, mit Auftritten an unterschiedlichsten Festivals von Afropfingsten bis zum Jazzfestival Willisau. 2010 formierte sich die Band neu als AMAGONG (kurz für Association Mélomane des Amis du Grand Orchestre National de Gondwana). Das gleichnamige Album, das unter abenteuerlichen Bedingungen in Ouagadougou aufgenommen worden ist und 2014 herauskam, umfasst ein Duzend sorgfältig arrangierter Stücke aus dem Songbook der Band. Mit der aussergewöhnlichen Instrumentierung und der eigenwilligen Mischung von Traditionen, Einflüssen und Stilen kreiert die Band einen unverwechselbaren Sound. Sie präsentiert in einem vielfältigen und groovenden Konzertprogramm ihre eigene zeitgenössische Afro-Fusion.

AMAGONG: Sibiri Dougoutigui Diabaté (chromatisches Balafon, Gesang), Hassan Dembélé (Gitarre, Chor), Martin Müller (elektrisches 5-Saiten Cello), Willy Kotoun (Perkussion), Moïse Ouattara (Schlagzeug, Chor)

www.amagong.com

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KAZALPIN – КАЗАЛЬПIН

Vokaltrio Akana (Belarus) & Albin Brun Alpin Ensemble (CH)

KAZALPIN live @kreuzkultur 2012

Das belarussische Gesangstrio „Akana“ und das „Albin Brun Alpin Ensemble“ verbinden Pagan-Ritualgesänge und Schweizer Jazz zu einem einzigartigen Projekt. Dieses 2009 entstandene Projekt ist keine Eintagsfliege, sondern hat schon zwei Alben herausgebracht und gastiert bereits zum dritten Mal im Kreuz. Das Akana-Trio ist eine der bekanntesten Formationen der jungen Musikszene von Minsk. Die drei Sängerinnen sind spezialisiert auf vorchristliche Ritualgesänge, die sie bei alten Leuten in Weissrussland sammeln. Einerseits singen sie die Lieder ganz authentisch, um sie vor dem Vergessen zu retten, andererseits sind sie offen gegenüber zeitgemässen Musikströmungen und erreichen mit ihrer musikalischen Experimentierfreude auch ein urbanes Publikum. Akana steht für ein neues Selbstbewusstsein der weissrussischen Kultur und kennt keine Berührungsängste. Mit ihrem Respekt vor der Tradition und dem gleichzeitig weltoffenen Geist ergänzen sich die drei Sängerinnen von Akana ideal mit den Musikern vom Albin Brun Alpin Ensemble, das sich ebenfalls von traditionellen Klängen und Melodien inspirieren lässt, aber ganz den eigenen musikalischen Intentionen folgt…

KAZALPIN: Irena Kotvitskaja, Rusia & Nadzeya Tschuhunova (Gesang), Albin Brun (Saxophon, Schwyzerörgeli, Duduk, Waterphone), Patricia Draeger (Akkordeon, Flöte), Claudio Strebel (Kontrabass), Marco Käppeli (Schlagzeug, Asa Chan, Waterphone)

www.kazalpin.com (englisch)
www.albinbrun.ch/pages/kazalpin.html (deutsch)

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ELINA DUNI QUARTET

Albanisches Feuer und Schweizer Präzision

Als Zehnjährige kam sie aus Albanien in die Schweiz, jetzt singt sie die Lieder aus ihrer Heimat mit einem Jazztrio in aller Welt: Elina Duni ist das Schönste, was die Schweiz derzeit musikalisch zu bieten hat. schreibt Markus Schär von der Weltwoche. Tatsächlich ist das Elina Duni Quartett in den letzten Jahren zu einer subtil musizierenden Einheit mit grosser künstlerischer Reichweite herangereift, der die Verbindung von Jazz und Folk sehr organisch gelingt. Elina Duni wollte nie nur Sängerin mit Backing Trio sein. Von Anfang an hat sie den Musikern viel Raum zum Improvisieren gegeben und viel mit ihrer Stimme experimentiert. Sie setzt sie ein wie ein Instrument. Colin Vallon wirkt am Piano oft wie eine Antwortstimme auf Elina Duni. Und Bassist Björn Meyer interagiert überzeugend mit Drummer Norbert Pfammatter. In ihrem Zusammenspiel verstärkt sich die Poesie dieser Musik, die kein Jazz ist, keine Volksmusik, World Musik oder Balkan-Folklore. Sie ist alles zusammen, und zwar nicht als musikalisches Patchwork, sondern alles in jedem Moment.

ELINA DUNI QUARTET: Elina Duni (Gesang), Colin Vallon (Piano), Björn Meyer (Kontrabass), Norbert Pfammater (Schlagzeug)

www.elinaduni.com

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BRAHMS TZIGANE

Musique Simili und Aline Du Pasquier verbinden Brahms und Zigeunermusik

Das Lied, diese Liebelei von Wort und Ton, hatte seine beste Zeit mit Schubert, Schumann und Brahms. Das arme, aber schöne deutsche Volkslied sollte sich die zarten, aber blossen Füsslein nicht zertreten. Darum steckte der stattliche Herr Brahms die berührenden Worte und Melodien in die kunstfertigsten Schühlein. Und aus schlicht schöner Volksmusik wurde grosse Liedkunst. Heute tönen diese grossartigen Kunstlieder ein wenig gekünstelt. Doch die Schwestern Du Pasquier, der Simili-Primas Hänsenberger und Gastmusiker Panitz holen das schöne Feinsliebchen aus der Ecke und lassen es wieder mit blossen Füssen tanzen. Und sie tanzt mit dem stattlichen Herrn Brahms eine rumänische Hochzeits-Hora wild und sanft, stolz und innig verliebt, mit Lachen auf dem Lippenrot und Tränen in den nachtschwarzen Augen. Und dieses grosse Lied, diese schlicht schöne Liebelei von Wort und Ton, berührt uns tief im Herzen. Brahms Tzigane – mehr als ein gelungenes Experiment.

BRAHMS TZIGANE: Aline Du Pasquier (Sopran), Juliette Du Pasquier (Violine), Marc Hänsenberger (Piano, Akkordeon) und Andrea Panitz (Gitarre)

www.simili.ch/cms/website.php?id=/de/edition/edition/brahms_tzigane.htm
www.alinedupasquier.info/de/cd-brahms-tzigane/

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TOMAZOBI

Los Gringos Fantasticos aus Bern reiten wieder

„Los Gringos Fantasticos“, das vierte Studio-Album der Berner Guerilla-Troubadouren, siedelt sich zwischen Wüstenstaub, Día de los muertos, Mississippi-Delta und Mariachi-Orchester an. Es sind Ausritte in den wilden Westen und durch Brasilien, ein Galopp durch Paris, eine Vokal-Ode ans Fahrrad und ein fernes Wiehern von Helene Fischer. Tomazobi hat das neue Album eigenhändig über dem Lagerfeuer gebraten, durch ein Indianerdorf geschleift, vom Eiffelturm geschmissen und mit Panflöten gepeinigt. Und Achtung: Es kann Spuren von Nüssen enthalten. „Los Gringos Fantasticos“ ist wie ein störrischer Gaul, der sich einen Teufel drum schert, was andere Cowboys in der Prärie zusammenreiten. Die Scheibe macht sich bei Hilfs-Sheriffs meist recht unbeliebt und hat immer eine letzte Patrone in der Trommel, für alle Fälle. Tomazobi sind vier Freunde aus Bern, die mit viel Leidenschaft und nicht wenig Humor die weite Welt des Berner Mundart Troubadour ausloten. Jetzt reiten sie wieder nach Solothurn mit den Satteltaschen voller Song-Nuggets.

TOMAZOBI: Maze Künzler (voc/git), Mark Oberholzer (voc/trp), Nick Werren (voc/bass), Tobias Heim (voc/drum)

www.tomazobi.ch
www.facebook.com/tomazobi

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CISSOKHO – BRÖNNIMANN – HASON

Afro-orientalischer Worldmusic-Kammerjazz

Die Musik von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Das Trio, das sich auch JMO nennt, überschreitet die Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. Der perlend klare Klang der Kora (afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und den rhythmischen Sound der verschiedenen Perkussionsinstrumente von Omri Hason. Das trinationale Trio JMO präsentiert seine dieses Jahr entstandene Debut-CD „al nge taa“, Mandinka für „Let’s move!“.

JMO: Moussa CISSOKHO (Kora, Gesang), Jan Galega BRÖNNIMANN (Bassklarinette, Sopransaxophon), Omri HASON (Perkussion, Hang)

www.omrihason.ch/jmo.html
www.jangalegabroennimann.ch/

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